Bibliothek in Winterferien
Die Bibliothek ist von Freitag, den 27.01.2012, bis einschließlich Dienstag, den 31.01.2012 geschlossen. Ab Mittwoch, den 01.02.2012, öffnet sie zu den gewohnten Zeiten.
Wir bitten um Ihr Verständnis!
Das Bibliotheksteam
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Kolja Mensing liest „Die Legenden der Väter. Eine Suche“
am 19.01.2012 um 19.30 Uhr
Achtung: Die Lesung findet aus organisatorischen Gründen in der Bibliothek statt!!
Im Mai 1945 rückt der Pole Józef Koźlik mit den britischen Truppen in den Nordwesten Deutschlands vor. In einer kleinen Stadt namens Fürstenau lernt er Marianne kennen lernt, die Tochter eines Tischlers. Beide glauben an die große Liebe, 1946 wird ihr Sohn geboren. Doch das Paar hat kein Glück. Marianne wird als „Polenhure“ beschimpft, Józef ist untreu und trinkt. Im Winter 1949 kehrt er zurück nach Polen. Erst über zwanzig Jahre später beginnt er, seinem Sohn in Deutschland zu schreiben. Noch einmal viele Jahre später stößt Kolja Mensing, Józefs Enkel, auf diese Briefe, die ihm die Geschichte seines Großvaters, den er nie kennengelernt hatte, nahebringen: Er erfährt von Józefs Kindheit in Oberschlesien, seiner Zeit als „Beutekamerad“ in der Wehrmacht und als Soldat der polnischen Exilarmee bis hin zur Gefängnishaft im kommunistischen Polen. Doch er muss auch feststellen, dass Józef die Briefe an seinen Sohn nutzte, um sich zu einem Helden zu machen, der er keineswegs war. So beginnt er den Spuren eines Lebens zu folgen, das in der Erinnerung zur Legende wurde.
„Die Legenden der Väter“ erzählt von der vorsichtigen Annäherung dreier Generationen, die durch die historischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts voneinander getrennt wurden, aber auch davon, wie Erinnerungen in Familien weitergegeben und dabei wie von selbst zu Literatur werden.
Kolja Mensing, geboren 1971 in Oldenburg, Niedersachsen, studierte Politikwissenschaften und Geschichte. Er lebt in Berlin und arbeitet als Redakteur für Deutschlandradio Kultur. Veröffentlicht hat er u. a.: „Wie komme ich hier raus? Aufwachsen in der Provinz“ (Kiepenheuer & Witsch, Köln 2002), „Minibar“, Erzählungen (Verbrecher Verlag, Berlin 2007) und „Moschee DE (Verbrecher Verlag, Berlin 2011). Er schreibt regelmäßig die Krimikolumne „Verbrecherjagd“ für den Berliner Tagesspiegel.
Quelle: Pressetext des Aufbau-Verlages
Der Eintritt beträgt 3,00 € (Abendkasse).
Karten sind auch im Vorverkauf (auch als Weihnachtsgeschenk)
in der Bibliothek erhältlich!
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Lesevergnügen für ein ganzes Jahr!
 Sie suchen ein passendes Geschenk zu Weihnachten? Sie möchten vielleicht ein gutes Buch als Geschenk wählen?
Verschenken Sie eine Bibliothekskarte!
Die Karte berechtigt den Inhaber, ein ganzes Jahr lang das Angebot der IGS- und Samtgemeindebibliothek zu nutzen. Dazu gehören nicht nur aktuelle Zeitschriften und Romane, sondern auch die Nutzung der Online-Bibliothek NBib24 – Niedersächsische Bibliotheken 24 Stunden online. Rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, steht ein breites Spektrum an elektronischen Medien für Lesegeräte wie MP3-Player, iPad oder eBook Reader zum Herunterladen zur Verfügung. Außerdem können die Kunden der Bibliothek via Fernleihe spezielle Sachliteratur oder Belletristik bestellen.
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Bücher-Kids treffen sich!
Wer möchte spannende Geschichten hören?
Vorlesen für Vorschulkinder und Schüler der 1. und 2. Grundschulklassen in der Bibliothek
Nächster Termin: 07.02.2012
(jeden 2. darauf folgenden Dienstag – außer in den Ferien!)
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Bundesweiter Vorlesetag an der IGS
Die Stiftung Lesen und die „Zeit” initiieren den bundesweiten Vorlesetag immer an einem Freitag im November. In der gesamten Bundesrepublik lesen Menschen anderen, meist jüngeren Menschen, etwas vor. Vorlesen ist ein Genuss für Leser und Zuhörer. Und auch der 5. Jahrgang der IGS war in diesem Jahr wieder dabei. Die Teilnahme war für die Schüler freiwillig. Sie durften sich aus einer Liste von Vorlesern und deren Leseangebot das für sie interessanteste aussuchen. Für eine Schulstunde ließen sich die jungen Zuhörer mit der von ihnen gewählten Geschichte verwöhnen. Diakon Ralf Mehnert las „Papa Weidt: Er bot den Nazis die Stirn“. Gärtnermeister Hartmut Münch entführte seine Zuhörer in die skurrile Welt von Philip Ardaghs Geschichte „Schlimmes Ende“.

Sonja Ahrend, Vertreterin der Samtgemeinde, stellte in der Bibliothek den allseits beliebten Krimi „Ein Fall für Kwaitkowski“ vor. Anita Dirkmann präsentierte Geschichten auf plattdeutsch. Und Karl-Heinz Dirkmann erzählte spannende Sagen aus der Region. Von der Schulleitung lasen Gerald Wieziolkowski und Hildegard Jubt aus „Gregs Tagebuch“ vor. Damit sicherten sie sich die Sympathie der Zuhörer, denn die witzige Comic-Geschichte steht bei den Schülern hoch im Kurs. Übrigens: Vorlesen kann man (fast) immer und überall und nicht nur am Vorlesetag.
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Schulbücher als Spiegel der der Schulgeschichte
Eine Ausstellung zeigt ihre Entwicklung
Schulleiter Gerald Wieziolkowski eröffnete die Schulbuchausstellung anlässlich des 40jährigen Bestehens der IGS. In der Bibliothek gibt es bis Weihnachten Schulbücher aus fast einem Jahrhundert zu sehen. Die ältesten Bücher stammen noch aus Kaisers Zeiten. Die jüngsten sind bereits keine wirklichen Bücher mehr. Virtuelle Medien nennt man sie. Für die Schüler von heute sind diese neuen Medien längst Alltag. Anita Dirkmann, Erika Hahn, das Ehepaar Koralewski und Uli Neumann stellten freundlicherweise Exemplare aus privaten Sammlungen zur Verfügung. Andere Exemplare stammen aus Bibliotheksbeständen.

Der Schulleiter las seinem Lateinkurs aus einer alten Ausgabe der Odyssee vor. Alte und neue Schulbücher faszinierten die Schüler.
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Erziehung ist Beziehung
Jan Uwe Rogge referierte
Sein Ruf eilte ihm voraus. Jan-Uwe Rogge genießt als Experte in Erziehungsfragen und als Familientrainer hohe Anerkennung. Als Referent steht er für informative und unterhaltsame Vorträge. Nachdem sich infolgedessen wahre Besucherströme angekündigt hatten, fand die Veranstaltung nicht in der Bibliothek der IGS und Samtgemeinde, sondern im Forum statt. Und gleich zu Beginn startete Jan-Uwe Rogge ein Feuerwerk aus Humor, Rhetorik, Erfahrung und Wissen. „Lachen Sie!“, befahl er. „Denn morgen haben Sie nichts mehr zu lachen.“
Er muss es eigentlich wissen. Schließlich berät er seit vielen Jahren Jugendliche und ihre Eltern, um Probleme zu lösen und ihnen den Alltag zu erleichtern. Pubertät nennt man die Zeit, in der es in den Familien häufig mächtig knirscht. Und was sagte der Experte dazu? Er berichtete von dem Hummer, der als einziges Tier diese Phase erlebt. Er streift den schützenden Panzer ab, um zu wachsen. Dazu zieht er sich in eine dunkle Höhle zurück. „Wenn Fleisch und Panzer wieder zusammenpassen, verlässt er die Höhle und ist erwachsen.“ Dieser Vergleich erschien den Eltern sofort plausibel. Sie kennen diese Höhlen, die man auch Kinderzimmer nennt. Jan-Uwe Rogge berichtete von Hormonen, Diskussionen, Schulproblemen und Exzessen. Dabei bemühte er Bilder, Zitate, Begebenheiten aus seiner Praxis und sogar die Bibel. Er setzte die Geschichte vom verlorenen Sohn mit dem 16jährigen Teenager gleich, der morgens um 5.00 Uhr völlig betrunken von der Polizei an der elterlichen Haustür abgeliefert wird. Er erinnerte die Eltern an ihre eigene Jugend und siehe da: Das verlegene Kichern und so manche gerunzelte Stirn verrieten den Wiedererkennungswert. Immer blieb dem Publikum nichts anderes übrig als herzhaft zu lachen. Großeltern bezeichnete er als wichtige und authentische Partner der Pubertierenden.
Am Ende des Vortrages riet der Experte den Eltern, dankbar zu sein für den Nachwuchs. Eines Tages seien die jungen Leute doch die nächste tolle Generation, die den Stab in die Hand nehmen werde. In Demut sollten sich die Erziehenden üben, um die schwierige aber völlig natürliche Zeit nicht unnötig zu problematisieren. „Erziehung ist Beziehung“, stellte er fest. Ein Heranwachsender suche die Nähe und den Konflikt, um zu reifen. Dazu brauche er Grenzen und Raum gleichermaßen. Nicht einfach: Aber für die Zuhörer in der IGS ist es kein Problem mehr. Mit einem ordentlichen Schuss Humor geht es gleich viel besser!
Weitere Infos unter: www.jan-uwe-rogge.de
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Hilfe, mein Papa ist Pirat!
Schriftsteller Wolfram Hänel besuchte IGS-Bibliothek
Was ist zu tun, wenn Papa langweilig ist? Bruno erfindet kurzerhand einen neuen Job für seinen Vater, um die neue Mitschülerin zu beeindrucken. Die wiederum faszinierte Bruno durch ihre grünen Augen mit goldenen Punkten. Ute heißt sie und ist sicher keine Pute sondern sie hat eine süße Schnute.
Überhaupt mag der Schriftsteller Wolfram Hänel Reime und unterhielt sein Publikum gleich zu Anfang der Lesung mit frechen Gedichten. Aber seine Zuhörer überzeugte er mit Auszügen aus dem Buch „Hilfe, mein Papa ist ein Pirat“. Denn der verliebte Bruno macht aus seinem Vater einen Piraten und sorgt damit für Verwirrung. Doch Ute mit den schönen Augen ist es wert.
Der sechste Jahrgang der IGS hatte viele Fragen an den Mann aus Hannover. „Wie wird man Schriftsteller?“ war eine davon. Erlernen kann man den Beruf nicht. „Eine wichtige Voraussetzung ist: Viel sehen, viel hören, viel erleben!“, meinte Wolfram Hänel. Ihm macht sein Beruf im Übrigen unglaublich viel Spaß. Seine Autorenlesung steht in einer langen Tradition der IGS-Bibliothek. Jedes Jahr geben sich bekannte Kinder- und Jugendbuchautoren wie Gudrun Pausewang oder Jürgen Banscherus die Ehre.
Und wieder ermöglichten die Volksbank Osnabrücker Nordland e. G., der Förderkreis der IGS, die Eltern und die Büchereizentrale Niedersachen das Leseevent mit Langzeitwirkung, wenn es um die Leselust geht.
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lOSlesen: Baby-Bücher-Treff
Achtung: Neuer Termin
Am Donnerstag, den 13.10.2011, fällt der Baby-Bücher-Treff leider aus.
Nach den Herbstferien geht es dann an einem anderen Termin weiter. Die Bücher-Babys treffen sich ab dem 07.11.2011 immer montags um 15.30 Uhr in der Bibliothek der IGS und Samtgemeinde.
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Liedermacher bringt Bibliotheksknirpse in Bewegung
Eigentlich macht Robert Metcalf Musik für die Sendung mit der Maus oder den Kinderkanal. Aber in den vergangenen Tagen tourte er durch die Bibliotheken in Stadt und Landkreis Osnabrück. Auch in Fürstenau sorgte er für gute Stimmung. Gemeinsam mit seinen beiden Freunden, dem Hasen und dem Teddy, und mit Hilfe seiner Melone und seiner Gitarre unterhielt er das junge Publikum prächtig. Die Knirpse erlebten die Premiere für das Singspiel „Der Hoppe-Reiter“. Seine Lieder luden zum Mitmachen, Mittanzen und Mitsingen ein. Aus diesem Grunde hielt es auch die Erwachsenen nicht mehr auf den Stühlen. Der fröhliche Auftritt des Chansoniers war der Auftakt des zweiten Projektes „Mit 2 dabei“ im Rahmen der Projektreihe lOSlesen. Und übrigens: Die Melone kann man nicht essen!
Weitere Infos unter: www.robert-metcalf.de oder www.loslesen-osnabrueck.de.
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Der JULIUS-Club 2011 ist beendet!

Insgesamt 518 gelesene Bücher in acht Wochen sind ein beachtliches Ergebnis! 92 Teilnehmer erhielten Diplome. 41 Leser bekamen ein „normales“ Diplom. Sie lasen und bewerteten mindestens zwei Bücher anhand eines Fragebogens. 51 fleißige Leser erreichten ein Vielleser-Diplom. Sie lasen und bewerteten fünf und mehr Bücher. Schulsiegerin der IGS ist Maren Rumker. Sie nahm sich in den Sommerferien 16 Bücher vor. Das meist gelesene Buch ist wie erwartet „Coolman und ich“. Es ging über 30 Mal über die Theke der Bibliothek.
In einer kleinen Abschlussparty ehrte Klaus Tisson, Vertreter der VGH-Stiftung, die Sieger und überreichte die Diplome, Geschenke und Gutscheine. Jetzt ist der JULIUS-Club 2011 leider zu Ende. Aber dafür kann jetzt jeder die Bücher des Clubs ausleihen, damit aus dem heißen Lesesommer ein gemütlicher Leseherbst wird.
Und vielleicht gibt es im nächsten Sommer wieder einen JULIUS-Club!
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NBib24
Niedersächsische Bibliotheken online
Auch die Bibliothek der IGS und Samtgemeinde Fürstenau ist mit dabei.
Mit Hilfe des neuen Bibliotheksausweises besteht die Möglichkeit, rund um die Uhr via Internet elektronische Medien als Download innerhalb einer bestimmten Frist zu nutzen.
Alle notwendigen Informationen und das Zugangsportal finden Sie unter www.nbib24.de.
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