Suche

Kategorien

Diese Website

Ohne Engagement geht es nicht!

Geschrieben am 2. September 2010 von Simone Knocke

Zirkus der Kulturen ehrt Ehrenamtliche
Der Verein „Natursport Hase-Ems“ gastiert mit seinem „Zirkus der Kulturen“ in der Stadt. Dabei geht es nicht um einen klassischen Zirkus, sondern um die Begegnung von jungen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen.
Und der Erwerb der Jugendleiter-Card (Juleica) steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Intensiv und dabei optimal begleitet bereiten sich junge Menschen auf die Betreuung von Kindern vor. Erwachsen ist das Projekt unter der Leitung von Axel Klose aus unterschiedlichen Aktionen der IGS und Institutionen rund um die Schule. Letztlich vereinbarten Schule und Verein ein Kooperationsmodell.
      
Das alles wäre aber ohne das Engagement vieler Beteiligter nicht möglich. Und so sah sich Axel Klose in der Pflicht, die Engagierten zu ehren. Besonders hob er Gertrud Jansen hervor. Die Seniorin kam über ihre Enkel im Jahre 1993 zu dem Projekt. Heute ist sie die älteste Jugendleiterin in der Bundesrepublik. Klemens Wolf pflegt schon seit Jahren die Koordination zwischen Schule und Verein. Außerdem kümmert er sich um die Vermittlung anderer Religionen und Kulturen. Malte Ewert, ehemaliger Kunstlehrer der IGS, sorgt sich um den künstlerischen Bereich. Seine Frau Veronika Ewert bekocht die Teilnehmer des Zirkus und ist überhaupt die gute Seele im Team. Die Schülerin Ines Troffer und Inga Rautenstrauch stiegen mit jedem Jahr ihrer Ausbildung etwas höher auf der Leiter der Jugendleiterqualifikation, so dass sie jetzt im Ganztagsbereich der Schule tätig werden können. In der Bibliothek überreichte Axel Klose seinem starken Team ein T-Shirt mit dem Juleica-Emblem.

AllgemeinSeitenanfang

Fit für die Fahrt im Schulbus

Geschrieben am 25. August 2010 von Simone Knocke

 
Rangeln, rempeln und Rüpeleien gehören mitunter zum Alltag von Schülern, die den Weg zur Schule mit dem Bus bewältigen müssen. Bereits einige Maßnahmen halfen bis jetzt, das Konfliktpotenzial im Bus zu entschärfen. IGS-Schüler verpflichteten sich per Vertrag zur Einhaltung bestimmter Regeln. Unter Aufsicht übten sie das rücksichtsvolle Ein– und Aussteigen. Derzeit ist ein weiterer Meilenstein erreicht, denn 14 Schüler der Gesamtschule in verschiedenstem Alter und aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen absolvierten eine Ausbildung zum Busbegleiter. In der Landvolkshochschule Oesede ließen sie sich drei Tage lang in die hohe Kunst der Konflikt– und Gefahrenabwehr beim Busfahren einweisen. Kerstin Wichmann von der KLJB begleitete die Jugendlichen durch die arbeitsintensive Zeit. „Wir standen quasi unter Polizeischutz.“, bemerkte Conny Wiemerslage, Sozialpädagogin der IGS. Kein Wunder, denn auch Vertreter der Polizei gaben wertvolle Tipps für das Verhalten der neuen Busbegleiter während ihres Einsatzes und übten ihre Vorgehensweise in Form von Rollenspielen.


14 IGS-Schüler sind jetzt ausgebildete Busbegleiter

 
„Im Übrigen sei sie sehr stolz auf ihre Mannschaft!“, sagte die Sozialpädagogin. „Ihre Jungen und Mädchen lernten intensiv und mit viel Freude. Sie seien sogar freiwillig bereit gewesen, nach einem langen Arbeitstag am Abend noch Trainingseinheiten durchzuführen. Es waren richtig schöne Tage.“, berichtete sie.
Die engagierten Jugendlichen müssen sich nun bewähren. Die zukünftigen Buslotsen wollen nicht als Petzen erscheinen und gleichzeitig die Annahme durch ihre Mitschüler in ihrer Vermittlerrolle erwirken. Die gute Vorbereitung durch professionelle Mentoren dürfte ihnen dabei sehr nützlich sein. Dank gilt der Generation 2.0 als Sponsor.
 
Die neuen Buslotsen der IGS
Phililip Fritsch, Gerrit Mertens, Lukas Bekehermes, Till Woltemade, Mareike Gerlach, Alina Bellgardt, Mareike Vosseberg, Tobias von der Haar, Marcel Hegemann, Sebastian Hüls, David Neier, Justin Stefan Prott, Sarah Övermann, Carolin Natschke

Allgemein, ProjekteSeitenanfang

35 Fahrräder für die IGS

Geschrieben am 13. August 2010 von Simone Knocke

Bisher mussten die Schüler der IGS, die den alltäglichen Weg zur Schule mit dem Bus bewältigen, zu Fuß zum Schwimmunterricht ins Freibad gehen, während die ortsansässigen Schüler mit dem Fahrrad radelten. Oder die gesamte Klasse marschierte solidarisch, so dass wertvolle Unterrichtszeit verstrich.
Bei Ausflügen in die nähere Umgebung kam es auf das Engagement der Eltern an. Sie transportierten die Fahrräder ihrer Sprösslinge zur Schule und nach dem Ausflug wieder zurück. Die Zeiten sind jetzt passé.
      
Der Kraft einer großen Sponsorengemeinschaft bestehend aus dem Wasserverband Bersenbrück, der Volksbank, dem Ferien– und Freizeitpark, dem Förderkreis der IGS und einigen Fürstenauer Firmen ist es zu verdanken, dass der Schulgemeinschaft nun 35 neue Fahrräder zur Verfügung stehen. Und für Sicherheit im Straßenverkehr sorgen die dazugehörigen Helme.
„Die IGS ist im wahrsten Sinne des Wortes eine mobile Schule.“, bemerkte Samtgemeindebürgermeister Peter Selter und bedankte sich für das praktische und sinnvolle Geschenk. Schulleiter Gerald Wieziolkowski schloss sich dem Dank an. Die große Festgemeinde, die sich anlässlich der Übergabe der Drahtesel zusammengefunden hatte, verzichtete auf große Worte und schwang sich direkt aufs Rad um einmal um die Schule zu radeln. Petrus hatte ein Einsehen und schickte erst dann ein heftiges Regenschauer, als alle Fahrräder sicher im Unterstand parkten.

AllgemeinSeitenanfang

Herzlich willkommen

Geschrieben am 7. August 2010 von Thomas Kaes

Herzlich willkommen hießen die Tutorinnen und Tutoren des 5. Jahrgangs am Freitag, 6. August, 209 Jungen und Mädchen im bis auf den letzten Platz gefüllten Forum der IGS. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter zeigten die Bläserkinder des 6.Jahrgangs unter der Leitung von Frau Schade und die Zirkus-AG von Herrn Vorbach Ausschnitte ihres Könnens. Eltern, Schülerinnen und Schüler sparten nicht mit Beifall für die tollen Darbietungen.

        

Anschließend gingen die sieben Klassen in Begleitung ihrer Klassenlehrer zum Einführungsgottesdienst in die Schlosskirche St.Katharina, den Fau Curic, Frau Beckmann und Herr Wohlgemuth mit Kindern unserer Schule und zusammen mit den Vertretern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde liebevoll gestalteten. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden zwei Fahrräder stellvertretend für 35 vom Förderverein unserer Schule gespendete, nagelneue Drahtesel
gesegnet.

        

Nach Rückkehr in die Schule gab es in den Klassen viel zu erklären und viele Fragen zu beantworten.
Allen am Rahmenprogramm der kleinen Einführungsfeier und am Gottesdienst Beteiligten Schülern und Lehrern sowie den Hausmeistern und allen anderen bekannten und unbekannten Helfern ein herzliches Dankeschön sagt die „Mannschaft“ des neuen 5. Jahrgangs.

5. Jahrgang, AllgemeinSeitenanfang

Da blieb kein Herz verschlossen -
Grandioses Musical-Finale an der IGS

Geschrieben am 27. Juni 2010 von Simone Knocke

Schüler aus vier Nationen boten ein mitreißendes Musical-Erlebnis im Forum der Integrierten Gesamtschule. Die Musiker zeigten ein frisches, jugendliches Programm und verstanden es geschmackvoll nationale Elemente einzubauen. Besonders beeindruckend war das grandiose Finale. Während sich das deutsche Ensemble auf der Hauptbühne präsentierte, positionierten sich die übrigen Chöre rund um das Publikum. Zunächst sang der IGS-Chor „Kein schöner Land“. Dabei ließen sich die Zuhörer sogar zum Mitsingen verleiten. Dann sangen Solisten aller Chöre nacheinander Teile der „Ode an die Freunde“ in der jeweiligen Landessprache. Geschickt mischten sich die Chöre untereinander, so dass in jeder Gruppe alle Nationalitäten vermischt waren. Sie sangen aus tiefster Seele mit einer unglaublichen Stimmgewalt „Alle Menschen werden Brüder“. Sympathischer und glaubwürdiger kann man den europäischen Gedanke nicht vermitteln. Das überaus gerührte Publikum bedankte sich für das Gänsehaut-Feeling mit einem nicht enden wollenden, frenetischen Stehapplaus. Niemand konnte sich dem Charme der Darbietung entziehen.
 

      

 
Der erste Teil des Musicals gehörte dem IGS-Ensemble. Sie erzählten musikalisch die Geschichte von Emily, dem Mädchen, dass alles hinter sich lässt, um ein neues Leben zu finden. Nach einer langen Reise mit dem Bus, kommt sie auf dem Fürstenauer Marktplatz an. Zufällig wird ein Musikproduzent auf sie aufmerksam und ist verzaubert von ihrer natürlichen Art. Er engagiert sie. Dabei gerät die eingebildete Stella, die sich Hoffnungen auf die Hauptrolle gemacht hat, ins Hintertreffen. Die Fürstenauer überzeugten mit einer lebhaften Choreographie, starken Solostimmen und einer gut abgestimmten Chor– und Orchesterarbeit. Die Marktszene wirkte heiter und real. Zur Nacht hin entzündeten die Darsteller ein Feuer – aus Sicherheitsgründen natürlich elektrisch – und versammelten sich darum. Kleine Showeinlagen lockerten die Szenen auf. Jongleure des Schulzirkus warfen kunstvoll Keulen durch die Luft. Müllmänner, die in den frühen Morgenstunden den Markplatz säuberten, trommelten rhythmisch auf Mülltonnen, Papierkörben und Flaschen.
 

      

 
Der zweite Teil der Vorstellung oblag den Gästen. Die Türkei verführte durch ihren orientalischen Charme. Die rhythmische Musik und eine traditionelle Tanzgruppe führte das Publikum in eine andere Welt. Alle Chöre und Solisten beeindruckten durch starke Stimmen. Der polnische Chor wirkte eher ernst, bot aber musikalisch starke Musik. Die Finnen begannen mit einem folkloristischen Lied. Die weiteren Lieder wirkten sehr jugendlich, erinnerten gar an Rockmusik.
 

      

 
Bilder, die an eine große Leinwand projiziert wurden, unterstrichen die Aussage der Texte. Auch die Ballettperformance einer einzelnen Tänzerin intensivierte den Ausdruck des Gesanges. Die polnischen Schüler sangen für Frieden und ein besseres Miteinander. Dann kam das alles überragende Finale mit dem gelungenen Zusammenspiel aller vier Chöre. Beethoven und Schiller wären über die außergewöhnliche Darstellung ihrer „Ode an die Freude“ sicher stolz gewesen.
 

      

 
Kaum erschöpft von der zweieinhalbstündigen Vorstellung verabredeten sich die jungen Leute aus den unterschiedlichsten europäischen Ländern gleich zu einer Party. Es sei ihnen gegönnt, denn auch das ist Völkerverständigung. Und Europa ist mehr als nur eine Wirtschaftsgemeinschaft.

Allgemein, Arbeitsgemeinschaften, ProjekteSeitenanfang

London mal nicht aus dem Lehrbuch,

Geschrieben am 23. Juni 2010 von Simone Knocke

sondern „live“ hieß es für 25 11-Klässler  der IGS Fürstenau, die vom 15. — 18. Juni die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der britischen Metropole aus der Nähe betrachten konnten.
Zu den Höhepunkten der Studienfahrt zählte ein „Flug“ mit dem „London Eye“, einem 135 Meter hohen Riesenrad, das einen Schwindel erregenden Panoramablick auf London ermöglicht, und das Miterleben der Wachablösung vor dem „Buckingham Palace“, ein traditionsreiches Spektakel, das täglich um 11.30 Uhr vor Hunderten von Schaulustigen stattfindet.
Ihre Freizeit nutzten die Schüler insbesondere zum Shopping. In einer Boutique der Oxford Street wurde sogar die Grand-Prix-Siegerin Lena Meyer-Landrut gesichtet. Besonders beliebt waren Kapuzen-Shirts mit der Aufschrift „I love London“. Treffender kann man ein Fazit nicht formulieren.

11. Jahrgang, Allgemein, KlassenfahrtenSeitenanfang

Schürzen für Julius-Club-Köche

Geschrieben am 21. Juni 2010 von Simone Knocke

Wer kochen will, braucht eine Schürze. Wie gut, dass sich der Wahlpflichtbereich Textil im siebten Jahrgang an die Nähmaschinen und Bügelbretter gemacht hat. Denn am 09. Juli kommt Oliver Rasper, der Chefkoch der NordLB, in die IGS-Lehrküchen, um mit den Julianern der Bibliothek im Medienforum Bersenbrück und „unserer“ Bibliothek eine köstliche Mahlzeit zuzubereiten.

Passend zu diesem Ereignis nähten die Schüler unter der Anleitung von Gertrud Nordmann-Bruns Schürzen für die jungen Köche, die sonst auch gerne mal ein Buch lesen. Der Dank der Julianer geht an die fleißigen Schneider. Mit den schicken Schürzen kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Also, ’ran an die Töpfe!

7. Jahrgang, Allgemein, WahlpflichtbereichSeitenanfang

Ruhe bitte: Alles auf Anfang!
Entlassungsfeier des zehnten Jahrganges der IGS

Geschrieben am von Simone Knocke

Wer möchte nicht manchmal alles wieder auf Anfang setzten? Für die Schüler des zehnten Jahrganges war es zumindest gefühlt so weit. Sie erreichten ein Ziel, an dem sie zehn Schuljahre – sechs davon an der Gesamtschule — arbeiteten. Es gilt einen Neustart anzugehen, sei es beruflich mit dem Beginn einer Ausbildung oder schulisch mit dem Eintritt in die Oberstufe oder anderen weiterführenden Schulformen. Auch einige Schüler des neunten Jahrganges verabschiedeten sich von ihrer Schule.
Schulleiter Gerald Wieziolkowski gratulierte ihnen allen herzlich zum bestandenen Abschluss. „Sie haben den Ball versenkt.“, bemerkte er in Anlehnung an die WM in Südafrika. Bürgermeister Herbert Gans forderte die jungen Leute auf, ihre eigene Persönlichkeit zu bewahren und stets fröhlich aber auch verbindlich und fleißig durchs Leben zu gehen. Elternvertreterin Maria Kirk erinnerte an das eigentlich überflüssige mulmige Gefühl, als die Schüler vor sechs Jahren nach dem Besuch der Grundschule an der IGS starteten. Sie bedankte sich beim Schulleiter stellvertretend für alle Kollegen und Mitarbeiter für die gute Qualität der Schule und die geleistete Arbeit für Schüler und Eltern. Sympathisch und kompetent sprachen die Schülervertreter Liesa Schwertmann und Maurice Werremeyer. Immer abwechselnd gingen sie auf die vergangenen Jahre ein und bedankten sich ebenfalls.


Wie im richtigen Film: Eine Klappe sorgte für Aufmerksamkeit. Die Schülervetreter Liesa Schwertmann und Maurice Werremeyer nahmen ihren Jahrgangsleiter Thomas Kaes ein letztes Mal in die Mitte

 
Die Big Band der IGS unterhielt das Publikum zwischendurch mit bekannten Melodien. Wie in einem echten Filmstudio eröffnete ein Regieassistent jede Rede mit dem Schlag einer Filmklappe. Und so lehnte Thomas Kaes, der Leiter des zehnten Jahrganges, seine Worte ganz an das Filmemachen an. Bei wichtigen Prüfungen etwa spielten sich schon mal mitreißende Actionfilme ab. In den Pausen gab es auch die ein oder andere Liebesszene. Und manche Deutschstunde erschien dem Pädagogen wie ein Club der toten Dichter. Jetzt sei der letzte Drehtag gekommen, die Zeit abgedreht, so Thomas Kaes. Er wünschte seinem Jahrgang für die Zukunft alles Gute. Aus den Händen ihrer Tutoren erhielten die Abgänger ihr Zeugnisse und eine Rose. Die Schüler überreichten ihrerseits Blumen und Geschenke an die Lehrer. Und noch ein paar Zahlen: Von 107 Schülern erreichten 63 den erweiterten Realschulabschluss.

10. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Feste und FeiernSeitenanfang

Das Richtige getan!
IGS entlässt Abiturienten

Geschrieben am von Simone Knocke

Mit dem musikalischen Thema der Muppet Show begann die Entlassungsfeier für die Abiturienten der Integrierten Gesamtschule. Aber die Entlassung war alles andere als eine Show. Ein großartiges Fest geprägt von beeindruckenden Erfolgen, großen Emotionen, voller Herzlichkeit, Wärme und Musik unterhielt Eltern, Lehrer, Abiturienten und offizielle Gäste gleichermaßen.
Schulleiter Gerald Wieziolkowski begann den Reigen der Redner. Er bedankte sich bei den Eltern und Großeltern, bei den Kollegen und bei den jungen Abgängern. „Sie haben das Richtige getan und geschrieben.“, bemerkte der Schulleiter treffend. Er hob besonders die Leiter der Sekundarstufe II Sigrid Leinert-Pankratz und den inzwischen pensionierten Bernd Süpke und deren geleistete Arbeit hervor. Die Abiturienten forderte er auf, aus ihrem wertvollen Leben etwas zu machen.
Samtgemeindebürgermeister Peter Selter zeigte sich beeindruckt von dem Chic der jungen Leute und erntete für sein Kompliment einen Zwischenapplaus. Angelehnt an die Fußball-Weltmeisterschaft sagte er, dass die IGS immer wieder Meister hervorbringe. Ein Aushängeschild sei die Schule für die Samtgemeinde, so der Vertreter der Verwaltung.
Elternvertreterin Birgit Heidemann hielt wehmütig und tief gerührt Rückblick auf neun vergangene Jahre. Sie schenkte der Schule einen großen Spiegel und den jungen Leuten einen kleinen Spiegel mit der Aufforderung, sich immer ein eigenes Bild zu machen.
Stehende Ovationen erwartete Sigrid Leinert-Pankratz, als sie das Podium betrat. Auch sie schaute zurück auf die vergangene und gemeinsam verbrachte Zeit. Das vertrauensvolle und herzliche Verhältnis zwischen der Lehrerin und ihren Schützlingen zeigte sich dem Publikum dabei deutlich. Eva Glaeser und Maximilian Skobel bedankten sich als Sprecher der Schülerschaft.
Hajo Fritze überreichte den Johann-Heinrich-Hammer-Preis an die beste Abiturientin Isabell Meiners. Sie verdiente sich mit dem Schnitt von 1,3 nicht nur eine herausragende Leistung sondern auch eine Schatulle gefüllt mit vielen goldenen Münzen des Fürstenauers Fünfers im Wert von 100 Euro aus den Händen des Fördervereinsvorsitzenden. Der Preis wird vom Förderverein der IGS ausgeschrieben und soll an den verdienten Schulmeister Johann Heinrich Hammer erinnern, der im ausgehenden 17. Jahrhundert in Fürstenau gewirkt hat. Und zu guter letzt gab es 99 Luftballons. Mit kraftvoller Stimme trug die Jahrgangsbeste instrumental begleitet von ihren Mitschülern das bekannte Lied von Nena vor. Zugleich wirbelten echte Ballons von der Empore auf die Bühne herab.
 
Namensliste
 

13. Jahrgang, Allgemein, Feste und FeiernSeitenanfang

Was soll werden, wenn die Schulzeit zu Ende geht?
Berufsorientierung für IGS-Schüler

Geschrieben am 18. Juni 2010 von Simone Knocke

Wieder neigt sich ein Schuljahr dem Ende zu. Für die Schüler des jetzt noch achten Jahrgangs bedeutet es, dass bereits zum nächsten Sommer wichtige Entscheidungen auf sich warten. Für einige Schüler könnte das Ende der Schulzeit und der Weg in die Berufswelt anstehen. Also sollten sich die rund 14jährigen Gedanken über ihre Zukunft machen — auch, wenn sie die Schule noch nicht nach dem neunten Schuljahr verlassen.
 Damit die Berufswahl nicht zum heiteren Beruf-Raten ausartet, bot die Gesamtschule wieder eine Woche der Berufsorientierung und Lebensplanung an. Und so vielfältig wie das Leben selbst gestaltete sich das Angebot dieser Woche für die Schüler. Fachleute stellten die verschiedensten Berufsfelder im öffentlichen Dienst, im IT –Bereich, in sozialen Bereichen, in Handwerk, Handel und Industrie vor. Bewerbungstraining und das Üben von Vorstellungsgesprächen für einen guten Einstieg in die Welt der Arbeit standen ebenfalls an.

Berufsorientierung
Fingerspitzengefühl war gefragt: Schüler versuchten sich bei der Firma Stall in Settrup als Steinmetze.
 
 

Darüber hinaus beschäftigten sich die Jugendlichen mit Themen rund um das zukünftige Leben. Schüler diskutierten über Familie, Sexualität und Körper. Wie können die unterschiedlichsten Kulturen fair miteinander umgehen? Wie benehme ich mich richtig? Und was kommt finanziell auf mich zu, wenn ich auf eigenen Füßen stehen möchte? Damit ist noch längst nicht jeder Programmpunkt genannt. Kurzum: Eine gute und wichtige Woche mit vielen Anregungen und Eindrücken erlebten die Schüler.
Dieses wichtige Projekt verdankt seine Umsetzung vielen verschiedenen Personen und Institutionen. Marianne Wahrheit-Schmidt als Jahrgangsleiterin, Manfred Swawola und das sozialpädagogische Team organisierten das Projekt von Seiten der IGS. Erfreulicherweise öffneten sich viele Fürstenauer Betriebe und Geschäftsleute für die jungen Menschen. Dank gilt auch der MaßArbeit und der Region des Lernens, die die Sache finanzierten.

8. Jahrgang, Allgemein, BerufsorientierungSeitenanfang