IGS Fürstenau bekommt Besuch von Frau Oggi Enderlein
Posted in: Allgemein, Info, Veranstaltungen by Hildegard Jubt on 13. Februar 2012 | No Comments
Unser Ganztag – Der positive Unterschied
Seit 1971 sind wir mit großem Stolz eine ganztägige Bildungseinrichtung für alle Kinder. Vielfalt erleben wir als Bereicherung. Die wesentliche Idee, die hinter dem Leitbild und dem Schulprogramm steht, war und ist, dass eine Schule umso besser ist, je mehr sie den Schüler als Einzelnen begreift und je mehr sich umgekehrt die Lehrer als Teil einer Gruppe begreifen. Wir Lehrerinnen und Lehrer hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler bei uns nicht nur Wissen und Fertigkeiten, sondern auch viel für das Zusammenleben und die Gemeinschaft lernen.
Das letzte Jahrzehnt hat Veränderungen mit sich gebracht.
Bereits im Rahmen der Zukunftswerkstatt im März 2011 flossen entwicklungsrelevante Lebensbedürfnisse der „Großen Kinder“ in die Diskussionen und Zukunftsperspektiven ein. Tatsache ist, dass z. B. die Lern- und Kommunikationsformen unserer Schüler sich stark geändert haben, ebenso die Freizeit- und Entspannungsformen. Welche Hilfen können wir geben beim Sich-Entwerfen der Persönlichkeit? Wer bei Schule bloß an Unterricht denkt, der verkennt ihren ungeheuren Einfluss: Sie bildet eine Zwischenwelt zwischen Familie und Gesellschaft.
Folgende Fragen werden Arbeitsinseln unserer diesjährigen schulinternen Lehrerfortbildung (SchiLf) sein:
- Warum bereichert der Ganztag die Entwicklung unserer Schüler und Schülerinnen?
- Warum bereichert die Arbeit im Ganztag uns Lehrer und Lehrerinnen?
Wir freuen uns, dass wir am 15. und 16. Februar 2012 uns inspirieren lassen können, gemeinsam arbeiten und Perspektiven für unsere Schulgemeinschaft gestalten werden. In Kooperation mit der Serviceagentur „Ganztägig Lernen“, Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, ist es gelungen, Frau Oggi Enderlein zu uns einzuladen. Die bundesweit stark nachgefragte Expertin liefert mit ihrem Vortrag zum Thema „Ganztagsschulentwicklung aus Sicht der Kinder und Jugendlichen“ den theoretischen Überbau und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Ganztages. Zu diesem Nachmittags-Forum am Mittwoch, den 15.02.2012 von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr laden wir ganz herzlich auch unsere Freunde und Förderer und weitere interessierte Zuhörer ein. Frau Buss und Herr Iske, beide Schulentwicklungsberater der Landesschulbehörde, werden unsere SchiLf moderieren.
Die Schulleitung und der Fachbereichsleiter Ganztag/Sport, Jürgen Puttnins, wünschen der SchiLf einen erfolgreichen Verlauf und einen guten Anschub für die Weiterentwicklung unserer täglichen Arbeit.
Hier können Sie das vollständige Programm der SchiLf als pdf-Datei herunterladen.
![]() |
Programm der SchiLf am 15./16.02.2012 pdf-Datei – 84,8 Kb |
| Für die Ansicht der pdf-Datei benötigen Sie einen pdf-reader. Falls Sie noch keinen installiert haben: Hier finden Sie eine Auswahl. |
Klassen 7.5 und 7.2 blicken hinter die Kulissen des Nettebades
Posted in: 7. Jahrgang, Allgemein, Info by Till Voßmerbäumer on 12. Februar 2012 | No Comments
„Können wir nicht mal wieder einen Ausflug machen???“
So oder so ähnlich haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7.2 und 7.5 irgendwann im Dezember ihren Tutoren in den Ohren gelegen, als mal wieder völlig die „Luft raus war“ und Abwechslung her sollte. Die Reaktion der Tutoren war zunächst ebenso erwartbar wie – aus Schülersicht – unbefriedigend: „Dann müssen wir etwas machen, was mit unserem Unterricht zu tun hat.“ Schülerseitige Ernüchterung machte sich breit.
„Wie wär’s denn, wenn wir uns in Anlehnung an den NaWi-Unterricht und das Thema des vergangenen Jahres „Stoffe und ihre Eigenschaften – Trennung von Stoffgemischen“ einmal die Filtertechnik eines Schwimmbades genauer ansehen? … Und wenn wir dann schon da sind, können wir sicher auch ein wenig baden.“
Am Freitag, den 10. Februar 2012 war’s dann so weit. Morgens um 8.45 Uhr wurden die beiden Klassen von Herrn August von den Stadtwerken Osnabrück im Nettebad Osnabrück begrüßt. Er erläuterte den Ablauf der Führung und die wichtigste Spielregel: „Hände in die Taschen – nix anfassen!“ Danach wurden Haar- und Faserfänger begutachtet, die Aktivkohlefilterung inspiziert und die Beimengung von Chlorgas respektvoll unter die Lupe genommen.
Nach einer kurzweiligen halben Stunde stand dann das nächste Highlight auf dem Programm: Umziehen, ab ins Bad und dann so schnell wie möglich auf die neue „Sloop-Rutsche“ – die mit sieben Metern freiem Fall … irgendwie hat das ja auch mit NaWi-Unterricht zu tun … wenn man sich traut!
Hier einige Eindrücke:



Informationstag 2012
Posted in: Allgemein, Info, Veranstaltungen by Sabine Schmieter on 26. Januar 2012 | No Comments
Parkplatzprobleme in Fürstenau gibt es nicht? Oh doch! Am Samstag hatten viele Besucher ihre liebe Not, noch einen vor der IGS zu finden!
Das Interesse am Informationstag war riesengroß.
Zu Beginn begrüßte der Schulleiter, Herr Wieziolkowski, zahlreiche Eltern mit ihren Kindern im Forum und stellte das Konzept der Schule vor. Ein buntes Bild vom Schulleben zeigte dann ein von Schülern produzierter Film.
Anschließend nutzten zahlreiche Schüler und SchülerInnen des zukünftigen 5. Jahrgangs und ihre Eltern die von LehrerInnen geleiteten Führungen, um sich „vor Ort“ einen Eindruck vom Schulleben an der IGS zu machen. Und damit kleine Geschwisterkinder sich nicht langweilten, boten Schülerinnen unserer Oberstufe eine Betreuung an. Sie verzauberten die Kleinen mit Schminke und spielten mit ihnen.
Auf dem Rundgang durch die Schule bot sich den Besuchern ein buntes Bild an Unterrichtsaktivitäten und Präsentationen aus den Fächern. Auch der Freizeitbereich und die Sozialpädagogen – Schwerpunkte unserer Ganztagsschule – zeigten ihr breit gefächertes Angebot.
Zusätzlich informierte die Schulleitung vertiefend über Klassenbildung, Schullaufbahnmöglichkeiten, Schwerpunktbildung, über die IGS als Ganztagsschule, Abitur nach 12 oder 13 Jahren und die Gymnasiale Oberstufe.
Eine Mutter bemerkte anerkennend: „Was sofort auffällt, wenn man das Gebäude betritt: Diese Schule ist bunt!“ Nicht nur die farbig gestalteten Wände fallen auf – sondern auch das Leben darin. Zirkusworkshops, musikalische Einlagen der Bigband, der Chor- und Musical-AG, der Bläserklasse, verschiedene Kunstworkshops, Tanzvorführungen, Maskenspiele, handwerkliche Gestaltungsmöglichkeiten in der Holzwerkstatt oder beim Filzen zeigen die Vielfältigkeit, auf die die Gesamtschule großen Wert legt.
Erholen und stärken konnte man sich im Café – gestaltet vom 5. Jahrgang und gesponsert durch Kuchenspenden der Eltern – oder im Schülercafé bei der GIJA (Gemeinnützige Initiative jugendlicher Arbeitsloser) mit vielen Leckereien, die es sonst jeden Tag in der Frühstückspause gibt. Selbst gebackene Frühlingsrollen und Glückskekse konnten in der Schulküche probiert werden, süße Waffeln verkauften Oberstufenschülerinnen.
Zur Mittagszeit zeigte die lange Schlange vor der Mensa wie jedes Jahr, dass das Essen dort wieder großen Zuspruch fand.
Allen, die in irgendeiner Form – vor oder hinter den „Kulissen“ – mitgeholfen haben, diesen Tag wieder so informativ, vielfältig und lebendig zu gestalten, ein herzliches Dankeschön!
Vielen Dank auch an den 5. Jahrgang, der einen Teil der Einnahmen des Cafés wieder für einen guten Zweck spenden will.
Traditionsgemäß gab es natürlich auch eine Rallye. Der zu findende Satz lautet: „Lernen ohne Stress = IGS“
Und hier sind die Gewinner unserer diesjährigen Rallye:
- Chelsea Binia (9) aus Fürstenau
- Anastasia Greskamp (9) aus Hollenstede
- Jonas Pape (10) aus Neuenkirchen
- Lea Struckmann (10) aus Bippen/Vechtel
- Emily Wesselkämper (10) aus Ankum
Herzlichen Glückwunsch!
Ihr erhaltet in den nächsten Tagen eine Einladung in unsere Bibliothek zur Überreichung eines Buchgeschenks.
Besser als mit vielen Worten geben die Fotos die Stimmung des Informationstages wieder, die Wolfgang Wendland gemacht hat.
Viel Spaß beim Durchklicken!




Einführung des Stufenmodells
Posted in: Allgemein, Info by Sabine Schmieter on 8. August 2011 | No Comments
Nach 40 Jahren Jahrgangsleitungsmodell – d. h. ein Jahrgangsleiter fängt mit seinem Jahrgang in Klasse 5 an und begleitet den Jahrgang bis Klasse 10 – wollen wir neue Wege gehen.
Die Schülerzahlen der IGS sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Aufgaben eines Jahrgangsleiters bzw. einer Jahrgangsleiterin sind wesentlich umfangreicher geworden: z. B. Organisationsarbeiten durch gestiegene Schülerzahlen und mehr Klassen im Jahrgang, Entwickeln von Förderplänen in Jahrgang 5 und 6, Zusammenarbeit mit den Grundschulen, Vergleichsarbeiten in Klasse 8, Abschlussprüfungen in 9 und 10, Berufsorientierung, Projektwochen und vieles mehr. Bislang musste sich jeder Jahrgangsleiter jedes Jahr in neue Aufgaben einarbeiten.
Ab dem neuen Schuljahr wird es ein Stufenmodell geben. Das heißt, zwei Jahrgangsleiter sind für die Stufe 5/6, zwei für 7/8 und zwei für 9/10 dauerhaft zuständig. Damit verbunden ist auch das Raumkonzept: Jede Stufe hat ihren eigenen Bereich. Die Schülerinnen und Schüler wechseln also alle zwei Jahre ihre Klassenräume und steigen somit „auf“.
Von diesem neuen Konzept erhoffen wir uns eine noch bessere Professionalisierung unserer Arbeit. Jede Stufe hat ihre eigenen Schwerpunkte:
- 5/6: Integrationsphase (Einleben in die neue Schule – Schulform: Klassenunterricht)
- 7/8: Orientierungsphase (beginnende Differenzierung in einzelnen Fächern – Wahlpflichtbereich)
- 9/10: Abschlussorientierung (Abschlussprüfungen – Berufsorientierung – Übergang in die Sekundarstufe II)
Die dauerhafte Zuständigkeit für eine Stufe ermöglicht eine kurzfristige und kontinuierliche Evaluation und Verbesserung anliegender Arbeiten, eine klare und dauerhafte Zuständigkeit für organisatorische und pädagogische Aufgabenbereiche und für die Stufenräume.
Innerhalb der Schule, für die Eltern und die Schulöffentlichkeit haben wir mit dem Stufenmodell jetzt auch klare und beständige Ansprechpartner.
Wir haben lange an diesem neuen Modell gearbeitet und glauben, damit gut für die Zukunft aufgestellt zu sein.
Zuständig für die Stufen im Schuljahr 2011/12 sind zunächst:
5/6 Frau Schade
Herr Kaes
7/8 Herr Voßmerbäumer (kommissarisch bis zur neuen Stellenbesetzung)
Herr Dr. Strob (kommissarisch für Frau große Holthaus)
9/10 Frau Beckmann
Frau Wahrheit-Schmidt
Tankstelle für Schüler-Elektroroller
Posted in: Allgemein, Info by Simone Knocke on 7. Juni 2010 | No Comments
Ingenieur Aloys Graw referierte vor IGS-Schülern
Fast ehrfürchtig hörte die bunt zusammen gewürfelte Gruppe von IGS-Schülern dem Ingenieur Aloys Graw zu. Die rund dreißig Schüler starke Fraktion setzte sich aus Teilnehmern der Begabtenförderung ab dem fünften Jahrgang und Schülern der Oberstufe zusammen. Der Ingenieur teilte sein Wissen gerne mit den jungen Menschen. Er erklärte den Treibhauseffekt, den Zusammenhang zwischen Rohstoffpolitik und dem Weltfrieden und die Nutzungsmöglichkeiten von erneuerbarer Energie. Er zeigte Alternativen zur herkömmlichen Energiegewinnung auf und berichtete von effektiven Sparmöglichkeiten. Geschickt und in einer angenehm ruhigen Art band er mit gezielten Fragen die Schüler in seinen Vortrag mit ein und stieß auf großes Interesse.
Aloys Graw hatte ein Stück Kohle aus einem Stollen in Ibbenbüren ebenso mit dabei wie Sparbirnen und verschiedene Solarzellen zum Anfassen und Bestaunen, denn die reflektierten in den schönsten Farben. Schüler und Lehrer zeigten sich gleichermaßen fasziniert von dem Wissen des Ingenieurs und auch der Hausmeister und der Schulassistent beteiligten sich lebhaft an dem Gespräch.
Am Ende des Vortrages kam Aloys Graw dann auf den Punkt. Nicht die globale Veränderung ist für ihn wichtig, sondern das Umdenken vor Ort liegt ihm am Herzen. Bereits vor einigen Wochen hatte er gemeinsam mit seinem Team den Zustand der Schule im Hinblick auf den Energieverbrauch begutachtet. Jetzt analysierte er die Bestandsaufnahme. Durch die Renovierungsarbeiten der vergangenen 10 Jahre ist die Wärmedämmung in einem guten Zustand. Beim Energieverbrauch gibt es immer noch veraltete Geräte und veraltete Methode der Energiegewinnung, die zu viel Energie verbrauchen. Er zeigte Wege auf, um Energie einzusparen.
Die Investitionen würden sich in wenigen Jahren amortisieren, meinte der Ingenieur. Für große Teile des Schuldaches schlug er eine Solaranlage vor. Und futuristisch klang sein Vorschlag, in Zusammenhang damit eine Tankstelle für Solarstrom einzurichten. Die Schüler könnten dort ihre Elektroroller mit Strom versorgen. Und noch eine Botschaft hatte Graw für die Schüler: Im Bereich erneuerbarer Energie steht zukünftig eine enorme Entwicklung an. Dafür braucht es kluge Köpfe und er forderte die Jungen und Mädchen auf, doch den Beruf des Ingenieurs zu wählen. ILEK-Regionalmanager Peter Höfer stellte den Kontakt
zwischen dem Ingenieur und den Schulen her. Damit schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen ergibt sich eine Chance für die Träger der Schulen. Durch Optimierung der Gebäude in Bezug auf die energetische Effizienz schützen Kommunen das Klima. „Aber das hat nicht nur etwas mit Gutdenken zu tun!“, betont Höfer, „Letztlich entlastet es auch die öffentlichen Kassen erheblich.“ Zum anderen profitieren Schüler von dem Wissen der Fachleute und sie setzten sich mit zukunftsweisenden Themen auseinander. Aloys Graw und Peter Höfer stellten Fördergelder in Aussicht. Vielleicht ergibt sich daraus eine Chance für die IGS. Weitere Infos unter www.ilek-nol.de.
