De Schäuler läset up platt
Posted in: Allgemein, Bibliothek, Info, Projekte, Veranstaltungen by Simone Knocke on 24. April 2013 | No Comments
In ehre Bäukerei kümen de Schäuler van alle Joargänge tohope und hebbt up platt läsen. Sei heb Vertellsels van Wilma Göhlinghorst, Dorothea Glandorf un Ina Müller utsocht. Da göng et um de Milben in Bedde, um das Tuskewicht, um de Depressionen in de Wintertied un um de Amerikaner. Et was för die Jury, dei Lehrer Ulla Niemann und Jürgen Sander un de Bibliothekarin Simone Knocke heller schwor, de beste Leser utfindig to maken. Ulla Niemann häv ehre Schäuler gaud preparäret. De beste Vörleser wörn Hanna Heuer (6.2), Sophia Gissing (8.2) und Hanna Richter (11.4). Se sind wiederkommen un möt nu noa Bessenbrügge. Dor möt se sich vor ehre Schaule up Plattdüsk insetten.
Leben spenden macht Schule
Posted in: 11. Jahrgang, 12. Jahrgang, 13. Jahrgang, Allgemein, Info, Veranstaltungen by Simone Knocke on 22. April 2013 | No Comments
IGS-Schüler ließen sich typisieren
„Vielleicht gibt es irgendwo auf der Welt einen genetischen Partner?“ Eine spannende Frage – insbesondere dann, wenn man diesem Partner auch noch das Leben retten kann. Aber zunächst muss er ausfindig gemacht werden. Deshalb lassen sich potenzielle Stammzellenspender in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren. Auch die Oberstufenschüler der IGS engagierten sich und bewiesen Verantwortungsbewusstsein. 119 Schüler ließen sich typisieren, nachdem das Team der DKMS über den Ablauf einer solchen Aktion und einer möglichen Stammzellenspende informiert hatte. Der Schulsanitätsdienst unter der Führung des Leiters der Sekundarstufe II Stephan-Heinrich Flohr organisierte die Typisierung. Wichtige Unterstützung erhielten die Schüler durch den Mediziner Karl-Ernst Brockhaus von der Fürstenauer Gemeinschaftspraxis Dr. Heile und durch fünf Angehörige des DRK Kreisverbandes Melle. Sie entnahmen die notwendigen Blutproben. 50 Euro kostet eine Typisierung pro Person. Der Lions Club Bersenbrück übernahm diese Unkosten. Am wichtigsten war aber für alle Beteiligten die Erfahrung: „Wer sich typisieren lässt, kann einem an Leukämie erkrankten Menschen helfen und das Leben retten!“, meinten die IGS-Oberstufenschüler.
Chorproben in der Baccumer Mühle
Posted in: Allgemein, Arbeitsgemeinschaften, Info, Klassenfahrten, Projekte, Veranstaltungen by . on 19. März 2013 | No Comments
Laura Hömer
Ich erzähle euch von den besten Chorproben überhaupt. Obwohl – waren es wirklich die „besten“? Na ja… Lest doch einfach weiter und entscheidet dann selbst. Viel Spaß!
SONNTAG:
Die Anreise war am Sonntag Abend, so gegen 18 Uhr. Wir haben unsere Koffer und Taschen in die Zimmer geräumt und uns alle im Versammlungsraum getroffen. Dort haben wir besprochen, was wir alles so ungefähr machen werden in der Woche, wann wir ins Bett gehen und wann wir aufstehen. Dabei haben wir entschieden, dass um 22 Uhr Nachtruhe ist und wir um Viertel vor sieben aufstehen. Nach der Besprechung haben alle ihre Zimmer eingerichtet. Die, die noch Hunger hatten, konnten sich ein Brot mit Nutella oder anderem machen, weil es an dem Abend kein Abendessen gab. Danach hatten wir Freizeit und alle, mich eingeschlossen, haben das Haus erkundet sowie den großen Spielplatz plus einem großen Lagerfeuer mit Bänken drumherum. Wir konnten uns an dem Abend mal richtig austoben. Um 22 Uhr waren dann die meisten auf ihren Zimmern. Die, die es nicht waren, waren entweder unten am Tischtennis spielen oder haben sich einen Tee gemacht.
MONTAG:
Am Montag wurden wir um Viertel vor sieben geweckt und hatten 45 Minuten, um uns frisch zu machen und uns umzuziehen. Dann war Einsingen angesagt. Nach ca. 15 bis 20 Minuten gab´s dann endlich Essen, denn wir hatten mächtig Hunger. Wir sind in den Speisesaal gegangen und zum Frühstück gab es Brötchen mit Wurst oder Käse, Nutella und Marmelade, Gurken und Tomaten oder Salat. Zu trinken gab es Kakao und Eistee. Alle haben sich gut unterhalten und hatten Spaß. Dann nach dem Essen haben wir Lieder gesungen wie, z. B. „Damit ihr Hoffnung habt“ , „Lass die Sonne scheinen“ und „Adiemus“, natürlich mit toller Begleitung von Herrn Pampel am Keyboard und Herrn Isfort an der Gitarre. Gegen Mittag gab’s dann Essen. Daraufhin haben wir ein Drehbuch bekommen und sollten es lesen. Das Skript hieß „Hubert, das Gespenst von Canterville“. Es geht darum, dass ein Junge im Mittelalter gestorben ist und sich in ein Mädchen aus jetziger Zeit verliebt. Nachdem alle es gelesen hatten, wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und sollten es vorspielen; natürlich nicht alles, sondern nur einen kleinen Teil davon. Alle hatten viel Spaß dabei. Besonders die Kussszene am Ende sorgte für viele Lacher im Raum. Nach dem lustigen Schauspiel gab es so um 18 Uhr Abendbrot. Es gab wie die Tage darauf Brötchen oder Brot, Wurst oder Käse, Tomate, Gurke, Salat oder Marmelade und Nutella. Um 22 Uhr war dann wieder Nachtruhe. Viele haben sich aber noch auf den Zimmern noch leise unterhalten.
Hast du Interesse daran, mehr über die anderen Tage der Chorproben zu erfahren? Dann kannst du hier den Bericht weiterlesen …
Kraftvoll, anmutig, bezaubernd!
Posted in: Allgemein, Arbeitsgemeinschaften, Feste und Feiern, Info, Projekte, Veranstaltungen by Simone Knocke on 26. Februar 2013 | No Comments
Gala beim Jonglierfestival an der IGS Fürstenau
Am Samstagabend hatte Fürstenau die Wahl zwischen „Wetten, dass …“ und der großen Gala im Jonglierfestival. Wer sich für Letzteres entschieden hatte, tat gut daran. Es war ein Fest der Superlative. Ein ganzes Wochenende trafen sich Schulzirkusleute aus ganz Niedersachsen und Bremen an der Fürstenauer Schule zum wohl größten Festival bundesweit. Bereits im Vorfeld zeichnete sich eine unerwartete Entwicklung ab. Es hatten sich aus 19 Zirkusgruppen doppelt so viele Artisten angemeldet wie ursprünglich geplant. Sie campierten in den Klassen der IGS und beschäftigten sich mit ihrer großen Leidenschaft, dem Zirkus. In Workshops unterstützt von Betreuern und professionellen Zirkusleuten trainierten die jungen Leute. Dabei tauschten sie sich natürlich intensiv aus. Und in der Gala kamen dann endlich viele Besucher aus der Umgebung in den Genuss ihres Könnens. Paul, ein alter Zirkushase, moderierte mit Berliner Schnauze und viel Witz und Charme das Programm. Getreu seinem Motto „Applaus ist das Brot der Artisten“ animierte er das Publikum, ordentlich mitzumachen. Artisten am Trapez, Seiltänzer, Clowns und Komödianten, Einradfahrer, Jongleure und Akrobaten eroberten die Bühne und die Herzen der Zuschauer im Sturm. Ein Akrobat bewegte sich kraftvoll an einem Mast direkt ins nächste Obergeschoss. Den Zuschauern stockte der Atem, als er sich am Mast herunterfallen ließ und erst kurz vor dem Boden der Bühne plötzlich stoppte. Anmutig tanzte eine Schülerin auf dem Seil bis hin zum Spagat auf dem Seil, als sei nichts leichter als das. Bezaubernd jonglierten eine Gruppe Mädchen auf großen Bällen. Sie tanzten mit einer perfekten Choreographie nach Synthesizermusik von Jean Michel Jarre. Unterstützt von Lichteffekten wirkte ihre Darbietung, als seien sie unter Wasser. Gastgeber war der Schulzirkus Fantasia der IGS. Unter der Leitung von Ralph Vorbach organisierte das Gesamtschulteam gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Zirkus Niedersachsen-Bremen das 20. Jonglierfestival in Niedersachsen. Zum achten Mal trafen sich die Zirkusleute in Fürstenau. Die Kreissparkasse Bersenbrück und der Landschaftsverband Osnabrück-Land e. V. ermöglichten das einmalige Zirkuserlebnis. Die GIJA sorgte für die nötige Verpflegung und erntete ihrerseits Applaus von den jungen Zirkusleuten.
Elternsprechtag
Posted in: Allgemein, Info, Veranstaltungen by Frank Bührmann-Peters on 25. Februar 2013 | No Comments
Am kommenden Freitag, dem 1. März 2013 ist es wieder so weit: Von 16 bis 20 Uhr ist Elternsprechtag. Anders als im 1. Halbjahr findet er dieses Mal wieder als Fachlehrer-Sprechtag statt, das heißt, die Informationen zum Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler erhalten Sie, liebe Eltern, bei den einzelnen Fachlehrern. Wer sich im Vorhinein schon einmal informieren möchte, welche Lehrerin bzw. welcher Lehrer in welchem Raum zu finden ist, kann hier die Raumbelegungslisten einsehen.
![]() |
Elternsprechtag 01.03.2013 KollegInnen Al – Lüb pdf-Datei – 14,7 kB |
![]() |
Elternsprechtag 01.03.2013 KollegInnen Lüh – Wo pdf-Datei – 14,5 kB |
| Für die Ansicht der pdf-Dateien benötigen Sie einen pdf-reader. Falls Sie noch keinen installiert haben: Hier finden Sie eine Auswahl. |
Betrunkene Jugendliche und hilflose Eltern
Posted in: Allgemein, Info, Veranstaltungen by Simone Knocke on 15. Februar 2013 | No Comments
Infoabend und Podiumsdiskussion in der IGS
Alkoholintoxikation: Dieses sperrige, medizinische Fachwort birgt Schrecken und Konfliktpotential für Jugendliche und deren Eltern, für Lehrer und Mediziner und natürlich für die Gesellschaft. Komasaufen ist das umgangssprachliche Pendant. Mit einem Infoabend und einer anschließenden Podiumsdiskussion à la Plasberg begegneten Verantwortliche in der IGS dieser Problematik. Zunächst übernahm Diplom-Psychologe Manfred Holtermann von der Psychologischen Beratungsstelle den theoretischen Teil des Abends. Er erklärte den komplizierten Prozess der Pubertät in körperlicher und seelischer Hinsicht. Damit führte er dem Publikum vor Augen, wie schwierig diese Lebensphase für die Heranwachsenden sein kann. Carmen Kröger, Diplom-Sozialpädagogin von der Caritas, lieferte Statistiken über Alkoholmissbrauch in Deutschland und der Region. Gleichwohl beschrieben beide Experten, wie es zu Alkoholmissbrauch bei Teenagern kommen kann. Komatrinken gibt es in allen sozialen Schichten und es ist unabhängig von der Schulform. Viele Faktoren führen dazu: Gruppenzwang, falsche Einschätzung der Alkoholwirkung oder Frust begünstigen den Ausnahmezustand. Manfred Holtermann bemerkte noch den Einfluss von Werbung. „Alkoholmissbrauch ist ein gesellschaftliches Problem“, resümierte Carmen Kröger. Sie forderte eine Stärkung der Risikokompetenz bei den jungen Leuten.
Im Anschluss an die Vorträge der Experten stellten sich diese, der Elternvertreter Thorsten Grützmacher, die Schüler Joshua und Marco sowie Till Voßmerbäumer als Lehrervertreter der Podiumsdiskussion. Jürgen Sander moderierte und holte das Publikum mit ins Boot. Schnell verdeutlichte sich, dass es keinen goldenen Weg gibt, den Eltern und Jugendliche beschreiten können. Manfred Holtermann verwies auf die Balance, die Eltern zwischen Verantwortung, Vertrauen und Kontrolle finden müssen. Mutig vertraten Joshua und Marco ihre Meinung, dass mehr Verbote nur das genaue Gegenteil bewirken. Sie berichteten von der dankbaren Annahme von Hilfe ohne Vorwürfe, wenn es mal schief gegangen war. Eltern wünschten sich mehr Solidarität mit anderen Eltern, um dieses schwierige Phase zu Gunsten aller besser zu meistern. Und die Schule? Aufklärung und Information kann Schule leisten; das meinte der Psychologe. Das sozialpädagogische Team organisierte den Infoabend und ging damit einen guten Schritt in die richtige Richtung. Die Schüler Leon, Matthias und Sinan aus der AG „Licht und Ton“ sorgten für die nötige Technik, den guten Ton und Studioatmosphäre.
Fünf Urgesteine gehen in den Ruhestand
Posted in: Allgemein, Feste und Feiern, Info, Veranstaltungen by Simone Knocke on 8. Februar 2013 | No Comments
Schulleiter Gerald Wieziolkowski entließ in einer Feierstunde im Kreise der Kollegen fünf gestandene Lehrer: Gertrud Nordmann-Bruns, Thomas Kaschuba, Manfred Schmidt, Hans-Jürgen Seeger und Klemens Wolf gehen in den verdienten Ruhestand. Denn sie verbrachten jeder für sich an die 40 Dienstjahre an der IGS. Sie erlebten die schwierige Anfangsphase der Schule; Lehrer galten damals allesamt im Ort als Kommunisten und Sozialisten. Sie ließen sich in Fürstenau und Umgebung nieder, gründeten teils Familien und bauten Häuser. Sie engagierten sich für die Schule und für die Öffentlichkeit. Generationen von Schülern sahen sie an der Schule kommen und auch wieder gehen.
Gertrud Nordmann-Bruns machte sich für den Bereich Arbeit und Hauswirtschaft stark. Thomas Kaschuba wirkte in den Naturwissenschaften. Manfred Schmidt erzielte hohe Anerkennung sogar durch den Bundespräsidenten: Er gewann mit seinen Schülern mehrere Geschichtswettbewerbe der Körber-Stiftung. Hans-Jürgen Seeger ist der Sportler unter den angehenden Pensionären. Er engagierte sich für die Schule ebenfalls viele Jahre im Rat Fürstenaus. Klemens Wolf förderte gute Kontakte im Austausch mit Partnern in Polen. Die Religion ist sein Steckenpferd. Er wirkte in der Kirchengemeinde St. Katharina und vermittelte Toleranz in unterschiedlichsten Religionszugehörigkeiten. Und heute verlassen sie eine Schule, die im Ansehen besser nicht dastehen könnte. Sicherlich hat jeder der fünf Urgesteine seinen Teil dazu beigetragen, dass es so ist. Übrigens: Manfred Schmidt, Hans-Jürgen Seeger und Klemens Wolf traten zur gleichen Zeit ihren Dienst in Fürstenau an. Sie gründeten damals die vermutlich erste Wohngemeinschaft im Ort, was ihnen zunächst einen zweifelhaften Ruf bescherte.
Informationstag 2013
Posted in: Allgemein, Info, Veranstaltungen by Sabine Schmieter on 29. Januar 2013 | No Comments
Mit einem bunten Programm präsentierte sich die IGS den Eltern, Mädchen und Jungen des zukünftigen 5. Jahrgangs. Viele engagierte Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe I und II gaben zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Einblicke in das Unterrichtsgeschehen. Nach einer Begrüßung und Informationsveranstaltung durch den Schulleiter, Herrn Wieziolkowski, wurden die Besucher in kleinen Gruppen durch die Schule geführt. Dabei konnten sie sich ein umfassendes Bild von dem machen, wie und was heute an der IGS gelehrt und gelernt wird. Sie erhielten auch einen Einblick, was sonst noch das Schulleben an der IGS ausmacht: ein vielfältiges AG-Angebot, Schulsozialarbeit, Berufsorientierung, ein gesundes Frühstücksangebot von der GIJA und gemeinsames Mittagessen in der Mensa.
Wie jedes Jahr halfen auch zahlreiche Eltern mit. So betreibt z. B. der 5. Jahrgang traditionell ein Café während des Info-Tages, für das die Eltern leckere Kuchen stiften. So gönnten sich hier sowohl Besucher als auch Lehrer bei Kaffee und Kuchen eine Verschnaufpause. Wie immer schauten auch viele Ehemalige vorbei, sei es als betroffene Eltern oder auch nur, weil sie die Gelegenheit nutzten, um mal wieder in ihre „alte“ Schule reinzuschauen.
Der Lösungssatz der diesjährigen Rallye lautet: „Die IGSF ist super!“ Folgende Mädchen und Jungen sind die glücklichen Gewinner:
Pia Lübke aus Kettenkamp
Karmen Lohstroh aus Fürstenau
Fabian Schmidt aus Neuenkirchen
Steffen Otte aus Badbergen
Kristin Upmann aus Bippen
Herzlichen Glückwunsch! Ihr erhaltet in den nächsten Tagen eine Einladung zur Preisverleihung in die Bibliothek der IGS (Termin: Donnerstag, 28.02.2013 um 15.30 Uhr).
Allen, die in irgendeiner Form – vor oder hinter den „Kulissen“ – mitgeholfen haben, diesen Tag wieder so vielfältig zu gestalten: ein herzliches Dankeschön! Und jetzt viel Spaß beim Durchklicken der Fotos!
Das Bersenbrücker Kreisblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 28.01.2013 über den IGS-Infotag. Den Artikel können Sie hier lesen.
Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst
Posted in: 7. Jahrgang, Allgemein, Aus den Klassen, Info, Projekte by Simone Knocke on 28. Januar 2013 | No Comments
Autorenwerkstatt mit Carolin Philipps
Carolin Philipps ist eine bekannte Jugendbuchautorin. Zwei volle Tage nahm sich die Autorin Zeit, um ihr Wissen und ihre Erfahrung an die Schüler der Klasse 7.6 weiterzugeben und mit ihnen Geschichten zu schreiben. Bevor sie sich ganz auf das Schreiben konzentrierte, arbeitete sie als Lehrerin in ihrer jetzigen Heimat Hamburg. Sie hat selbst zwei erwachsene Kinder, ihr Mann kommt aus Vietnam. Eine Menge Lebenserfahrung bringt die gebürtige Meppenerin also mit. Und sie weiß deshalb, die besten Geschichten schreibt das Leben selbst. So berichtete sie in der Bibliothek der IGS von ihren Schülern, die sich ihre freie Zeit mit dem Surfen auf U-Bahnwaggons vertreiben, weil sie keine Perspektive haben. Sie begeben sich aus purer Langeweile in Lebensgefahr. Ein Schüler bezahlte den ultimativen Kick sogar mit dem Leben. Sie erzählte von einer Schülerin, die aus Rache dem Cyber-Mobbing zum Opfer fiel. Damit gab sie den IGS-Schülern das höchst aktuelle Thema der Autorenwerkstatt vor. Es sollte um die Gefahren, die im Internet lauern, gehen. „Prima, zwei Tage keinen Unterricht!“, meinte Joscha aus der 7.6. Die Schüler waren zwar vom Schulalltag entbunden, gleichwohl kam eine Menge Arbeit auf die Schüler zu. Schließlich ist Disziplin eine wichtige Sache, wenn man Geschichten schreibt, betonte die Autorin. Nach einer Informationsphase machte sich die Klasse ans Werk. Und tatsächlich brachte jeder Schüler am Ende eine Geschichte zu Papier. Die Autorin schaute sich jede Geschichte an und verteilte viel Lob, aber auch Verbesserungstipps. In einer Vorstellungsrunde lasen einige Schüler ihre Geschichte vor. So mancher Tatort-Drehbuchautor wäre vor Neid erblasst, denn die Geschichten waren spannend und voller Aktion. „Die Geschichten erzeugen Gänsehaut!“, meinte Hildegard Jubt von der Schulleitung. Sie hatte sich unter die Zuhörer gemischt. In den Geschichten ging es um Liebe, menschliche Schwächen, Einsamkeit, Verzweiflung und Tod und natürlich um das Internet. Lehrerin Silke Dettmer hatte sich im Herbst in Hannover beim Friedrich-Bödeker-Kreis, dem Initiator und Finanzier der Werkstatt, vorbereitet und die Sache vor Ort organisiert. Sie beabsichtigt nun, alle Geschichten in einem Album zusammenzufassen. So bleibt eine gute Erinnerung an zwei intensive Tage mit der Autorin. Carolin Philipps indes lobte die Klasse. Selten habe sie so gute Geschichten gehört.
Alle Jahre wieder: Hauptstadtfieber!
Posted in: 12. Jahrgang, Allgemein, Info, Klassenfahrten by . on 27. Januar 2013 | No Comments
Theresa Thyen (12. Jahrgang)
Seit bereits neun Jahren gehört die Studienfahrt des 12. Jahrgangs im Fach Politik-Wirtschaft nach Berlin zum festen Bestandteil des Oberstufenlebens der IGS Fürstenau.
Auf dem politischen Pflichtprogramm standen in diesem Jahr sowohl eine Führung durch den Bundestag, ein Planspiel im Bundesrat, eine Videopräsentation im Bundespresseamt als auch Vorträge im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäischen Kommission. Für die geschichtliche Bildung sorgten außerdem u. a. der Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen und im Deutschen Historischen Museum auf der Museumsinsel. Damit neben dem Pflichtprogramm auch noch genügend Freiraum für individuelle Unternehmungen möglich war, wurden die einzelnen Veranstaltungen unter den jeweiligen Kursen aufgeteilt und die Gefahr der „Überbildung“ bereits im Voraus klar ausgeschlossen. Neben den Bildungsveranstaltungen hatten die Schülerinnen und Schüler natürlich genügend Möglichkeiten, in Kleingruppen die Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden und ihre Großstadtkompetenzen im Lesen von Stadtkarten und U-Bahnplänen auf die Probe zu stellen. Wenn auch das kalte und trübe Januarwetter die Stadt mit Nebel überdeckte und nicht unbedingt von der schönsten Seite präsentierte, kehrten Schüler und Lehrer nach drei Tagen Studienfahrt mit positiven Erfahrungen und „Schlagerstimmung“ im Bus zurück aufs Land und zu dem gewohnten Landleben.
Und wie in all den Jahren zuvor, war die Studienfahrt nach Berlin für den 12. Jahrgang auch dieses Mal ein voller Erfolg mit tollen Erlebnissen und neuen Grundlagen für den zukünftigen Politikunterricht.








