Mit Fingerspitzengefühl und Courage
Posted in: 10. Jahrgang, Allgemein, Berufsorientierung by Simone Knocke on 25. Januar 2012 | No Comments

„Wie im richtigen Leben“: Diesen Ausspruch benutzte Josef Kämpker, Betriebsratvorsitzender der Firma Meurer, einige Male während seines Besuches in der Klasse 10.3 der IGS. Und wie ist es im richtigen Leben? Immer, wenn viele Menschen zusammenkommen wie zum Beispiel in einer großen Firma oder einer Schule, gibt es unterschiedliche Meinungen und Interessen. Es kann zu Konflikten kommen. Josef Kämpker vertritt die Interessen der Arbeitnehmer gegenüber der Betriebsleitung des Unternehmens Meurer, ein Betrieb, der Verpackungsmaschinen herstellt und weltweit vertreibt. Im Falle einer Auseinandersetzung vermittelt er zwischen den Kontrahenten. Schon während seiner Lehrzeit engagierte sich der Mann aus Langen im Emsland. Er setzte Arbeitsschutzbestimmungen für jugendliche Arbeitnehmer in seinem Lehrbetrieb durch. Damit war der Grundstein für seine Arbeit als Betriebsrat gelegt. Seit 20 Jahren hat er den Vorsitz für den Betriebsrat der Firma Meurer inne. Ein Team von rund 10 Kollegen unterstützt ihn. Und wie sieht sein Alltag aus? Zunächst einmal geht er wie jeder andere Arbeitnehmer seiner Arbeit nach. Dann gibt es die formalen Aufgaben wie die Organisation der alljährlichen Betriebsversammlung. Eine wichtige Aufgabe ist die Vermittlung in Konfliktfällen. Josef Kämpker begleitet Kollegen, die in schwierige Situationen geraten sind. Wie wird der Betriebsurlaub terminiert? Wie werden die Arbeitszeiten festgelegt? Diese und ähnliche Fragen verhandelt er mit der Chefetage. Er nimmt das Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer wahr. „Dabei geht es nicht darum, ein dicke Lippe zu riskieren.“, formuliert Josef Kämpker drastisch. Schließlich liegt es auch nicht im Interesse der Arbeitnehmer, den Betrieb zu ruinieren. Das Gleichgewicht muss stimmen. Anfänglich kommen die Fragen der Schüler eher zögernd. Doch dann überwinden sie ihre Zurückhaltung gegenüber dem ungewöhnlichen Mann aus einer noch unbekannten Welt, der Arbeitswelt. „Und warum nehmen Sie all das auf sich?“, lautet die wohl wichtigste Frage. „Karriere fördernd ist es nicht unbedingt und schlaflose Nächte gab es auch schon“, bemerkt Josef Kämpker. Er möchte für ein gutes Klima sorgen und die Arbeiterschaft damit motivieren. Und er möchte am Morgen mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen können. Er meint: „Die Arbeit im Betriebsrat lohnt sich.“
Der erste von vier Auftritten beim
Weihnachts-Musical im Fürstenauer Schloss
Posted in: 10. Jahrgang, Arbeitsgemeinschaften, Veranstaltungen by . on 12. Januar 2012 | No Comments
Laura Heckmanns, Saskia Lenk, Annika Peschke, Michaela Sündram und Annette Zilke
Als wir von der Chor- und Musical-AG am 09.12.2011 um 14.00 Uhr im Sitzungssaal ankamen, waren wir alle schon sehr nervös. Die Mitglieder des 10. Jahrgangs schminkten die jüngeren Mitglieder für den Auftritt. Wir versuchten uns gegenseitig zu beruhigen und uns Mut zuzusprechen. Die Schauspieler zogen sich um und gingen dann auf den Weihnachtsmarkt, um noch letzte Werbung zu machen. Währenddessen kamen schon die ersten Gäste in den Sitzungssaal, um sich unser Musical anzusehen. Und dann ging es auch schon los. Trotz einiger Schwierigkeiten und technischer Probleme gab es für uns großen Applaus. Am Ende des Tages freuten wir uns schon auf die nächsten Auftritte.

Abschlussreise der IGS Fürstenau nach Berlin hinterließ tiefe Eindrücke bei Schülern und Lehrern
Posted in: 10. Jahrgang, Allgemein, Klassenfahrten by Klemens Wolf on 24. November 2011 | No Comments
Die Klassen 10.3 und 10.4 der Integrierten Gesamtschule Fürstenau erlebten mit ihren Klassenlehrern Birthe Schwarz, Manfred Schmidt, Marianne Wahrheit-Schmidt und Klemens Wolf auf ihrer Schulfahrt nach Berlin erlebnisreiche Tage.
Sofort nach der Ankunft im Hostel wurden die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen im Rahmen eines „Berlin-Spiels“ mit Fotoapparaten losgeschickt, um an bestimmten Plätzen in Berlin Gruppenfotos zu machen. So konnten sie sich sehr schnell mit der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel vertraut machen.
Die Klassen waren auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dorothea Steiner (Die Grünen) und Christiane Ratjen-Dammerau (FDP) zu Gast im Deutschen Bundestag mit Informationen über die Arbeit des Parlaments im Plenarsaal und einem Gespräch mit den persönlichen ReferentInnen der beiden Abgeordneten. Eine Einladung zum Mittagessen im Paul-Löbe-Haus und ein Besuch der Dachterrasse schlossen sich an.
Weitere Programmpunkte waren das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, eine Führung an der neuen Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße, das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“, eine Schifffahrt durch das Zentrum Berlins, das Brandenburger Tor mit seinen zahlreichen Attraktionen, eine Führung durch Kreuzberg und kurze Vorträge der Schüler zu bestimmten Sehenswürdigkeiten.
Auch an den Abenden gab es ein abwechslungsreiches Programm wie das Improvisationstheater „Pater noster“, die spezielle Schülerdiskothek „D-light“, der Potsdamer Platz sowie die Lightshow Unter den Linden.
Besonders hautnah erlebten Schüler und Lehrer der IGS die DDR-Vergangenheit beim Besuch der Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen. Hier soll deshalb ein Schwerpunkt dieses Zeitungsartikels liegen. Die beiden Schülerinnen Annika Peschke und Leah Schmidt schildern ihre Eindrücke nach dem Besuch des ehemaligen Gefängnisses der Staatssicherheit:
„Das Gefängnis stand lange unbemerkt in Berlin. Es war in keinem Stadtplan verzeichnet. Die Führung in drei Gruppen begann im alten Gebäudetrakt des Gefängnisses. Gleich zu Anfang wurde uns klar, dass dort schreckliche Lebensbedingungen herrschten. Die Zellen waren klein und stickig. Es gab nicht in allen Räumen Fenster und für die Gefangenen zu wenig zu essen. Die Gefangenen durften nur einmal in der Woche duschen. Als Bett dienten einfache harte Holzpritschen und als Toilette musste ein einfacher Eimer herhalten, der einmal am Tag geleert wurde. Oft mussten sich mehrere Gefangene einen Eimer teilen. Dieser alte Teil des Gefängnisses wurde ‚U-Boot’ genannt, da man dort keinerlei Kontakt zur Außenwelt und somit z. B. kein Zeitgefühl hatte. Der neuere Gebäudeteil machte zwar einen etwas besseren äußeren Eindruck aber auch hier stand Folter auf der Tagesordnung. Ging es der Staatssicherheit doch darum, Informationen über angeblich staatsfeindliche Umtriebe zu erhalten. Fast alle Gefangenen waren zu Einzelhaft verurteilt, und das in zahlreichen Fällen mehrere Jahre lang. Niemand dufte mit ihnen reden. Bei den Verhören wurde keine körperliche Gewalt, sondern psychologische Folter angewendet. Die Stasi-Mitarbeiter wurden dazu speziell geschult. Etliche Opfer wurden so ‚reif’ für die Psychiatrie. Wir Schülerinnen und Schüler waren tief getroffen. Als unser Führer Karl-Heinz Richter erzählte, dass er selbst dort inhaftiert war, flossen auch Tränen. Abschließend ermunterte er uns, stolz darauf zu sein, in einer Demokratie aufzuwachsen. Eine Demokratie sei nicht selbstverständlich und man müsse sich für diese einsetzen.“
Hier noch weitere Eindrücke über den Besuch im Stasigefängnis Hohenschönhausen von den beiden Schülerinnen Naira und Saira Dudueva: „Das Stasigefängnis hat mir sehr gefallen. Am Anfang wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und jeder bekam einen Gruppenführer. Wir hatten das Glück, dass wir einen Führer hatten, der schon selbst in dem Gefängnis inhaftiert war. Er hat uns herumgeführt und erklärt, was in den jeweiligen Räumen passiert ist. Am Ende hat er uns erzählt, was er alles miterleben musste. Das war sehr emotional. Die Führung hat unserer Gruppe sehr gefallen, da wir einen interessanten und guten Führer hatten.“
„Mich persönlich hat diese Führung sehr interessiert, unser Führer Karl–Heinz Richter hat uns dabei alles gut erzählt und erklärt, da er dieses als Häftling selbst erlebt hatte. Es war für mich sehr berührend und traurig. Ich möchte jedem empfehlen, diese Führung zu machen.“
Alles Glück dieser Welt
Posted in: 10. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Feste und Feiern by Simone Knocke on 5. Juli 2011 | No Comments
IGS entließ Haupt- und Realschüler
Zur Entlassungsfeier begrüßte Schulleiter Gerald Wieziolkowski Schüler, Eltern, Freunde und Verwandte, das Kollegium und die Mitarbeiter. Alles Glück dieser Welt wünschte der Jahrgangsleiter des zehnten Jahrganges Stephan-Heinrich Flohr den IGS-Schülern, die eine Etappe auf dem Weg ins Leben erreichten. Er definierte dieses Glück mit Vertrauen, Gesundheit, Freundschaft und Liebe als Nährboden für die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten.
„Bildung ist der Schlüssel“, betonte der Stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Rudolf Lühn. Als Vertreter von Politik und Verwaltung freute er sich über die guten Rahmenbedingungen für das Lernen an der IGS, die sich in rasant steigenden Schülerzahlen bestätigen. Er wünschte den Schülern, die entweder in die Oberstufe Richtung Abitur abbiegen oder durch das Portal in eine andere Welt gehen, alles Gute.
Die Elternvertreterin Irmgard Hustede hielt in Anlehnung an die Tour de France Rückblick auf die Etappen der Schulzeit, die schöne und anstrengende, erfolgreiche und nachteilige Momente mit sich brachte. Auch die Schülervertreterin Carla Felia Jablonski schaute zurück auf die Jahre an der IGS. Aber vor allem prägte der Dank für die schöne Schulzeit an die vielen Beteiligten, die die Schüler begleiteten, ihre charmante Ansprache.
Marianne Wahrheit-Schmidt gratulierte als Leiterin des neunten Jahrganges. Ein vielfältiges Rahmenprogramm, gestaltet durch die Big Band und den Schulzirkus, sorgte für gute Unterhaltung mit Musik, Trapezakrobatik, Pantomime und Jongleuren. Der 10. Jahrgang präsentierte sich durch einen humorvollen Film. Stephan-Heinrich Flohr bedankte sich bei den Schülern, die den kreativen Abschlussgag organisierten. Annette Schüler und Ralph Vorbach überreichten den Schülern, die nun abgehen und sich viele Jahre im Zirkus einbrachten, ein Geschenk als Anerkennung.

| Abschlüsse 2011 Am 1. Juli 2011 verließen 137 SchülerInnen die Sekundarstufe I der IGS. Aus dem 9. Jahrgang:
Sehr erfreulich sind auch die Ergebnisse aus dem 10. Jahrgang.
Von den 72 SchülerInnen mit dem erweiterten Sekundarabschluss I haben sich 62 für die gymnasiale Oberstufe der IGS angemeldet. |
Aids kein Thema mehr?
Posted in: 10. Jahrgang, 8. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Projekte by Simone Knocke on 5. Mai 2011 | No Comments
Wichtiges Aufklärungsprojekt an der IGS
„Die jungen Leute sorgen sich heutzutage eher um die Gefahr, die von Krebs ausgeht, als um die Ansteckung mit Aids“, berichtete Hilmar Schleich von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Und doch stecken sich jedes Jahr 3000 Personen in der Bundesrepublik mit der tückischen Immunschwäche an. Eine bestürzende Zahl – deshalb ist Aufklärung notwendig.
Das fand auch der Schulleiter der Gesamtschule Gerald Wieziolkowski. Obwohl der Terminkalender im Schulalltag kurz vor den Osterferien prall gefüllt war, befürwortete er das Projekt. Ein Mitmach-Parcours zu Aids, Liebe und Sexualität war der Mittelpunkt des Vorhabens. Der Vorteil lag auf der Hand: Ein Vortrag wäre langweilig, aber wer mitmacht, der ist mitten im Geschehen. Die Schüler konnten verschiedene Stationen anlaufen. Hier fanden Gespräche und Diskussionen mit den Experten statt. Aufgabenstellungen und ein Wettbewerb unter verschiedenen Schülergruppen erhöhten die Aufmerksamkeit und intensivierten die wichtige Präventionsarbeit.
Um das Projekt vor Ort optimal zu organisieren und das Thema den Jugendlichen intensiv ins Bewusstsein zu rufen, schloss sich ein Netzwerk von Institutionen zusammen. Neben der BZgA waren der Gesundheitsdienst des Landkreises Osnabrück, die AIDS-Hilfe Osnabrück e. V., der Fachbereich Bildung, Sport, Soziales und Jugendpflege der Samtgemeinde Fürstenau, der Sozialdienst katholischer Frauen Bersenbrück e. V. und pro familia mit von der Partie.
Flasche leer
Posted in: 10. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Projekte by Hildegard Jubt on 25. März 2011 | No Comments
Das Schauspielkollektiv Lüneburg bringt die Problematik des Alkoholmissbrauchs bedrückend nah auf die Bühne. Herr Lieverscheidt vom Kulturverein L.i.F.T. organisiert das Projekt „Alkohol ist mein Gemüse“. Im Rahmen dieses Projektes hat das Theaterstück „Flasche leer“ stattgefunden. Am 23./24. März hat sich der 9./10. Jahrgang für diese Thematik emotionalisieren lassen.
Der Schauspieler David Aschinger (gespielt von Thomas Flocken) soll das Stück „Flasche leer“ spielen. Er soll die Geschichte von Knut, dem Alkoholiker spielen. Doch er bricht immer wieder ab, kommt auf seine eigenen Erfahrungen mit Alkohol zu sprechen.
Er erzählt die Geschichte einer sich immer rasanter entwickelnden Trinkerkarriere. Bald wird klar, dass er das Stück nie spielen wird, dass wir bereits mittendrin sind! Im 45-Minuten-Monolog gelingt es Thomas Flocken in beeindruckender Art und Weise, die Zuschauer nur durch Worte, Gestik, Mimik in den Bann zu ziehen. Es herrscht teilweise eine bedrückende Atmosphäre.
Glaubwürdig wird vom Schauspieler Thomas Flocken dargestellt, wie sich eine Persönlichkeit im Alkohol auflöst. Im Anschluss daran bereitet das Team in einer sehr offenen Gesprächssituation alle Facetten dieser Thematik mit den Schülern und Schülerinnen nach. Die meisten von ihnen zeigten sich nachdenklich und waren beeindruckt – insgesamt ein gelungener Beitrag für unsere Präventionsarbeit.

Glasmarkt
Posted in: 10. Jahrgang, Allgemein, Aus den Klassen, Berufsorientierung by Sigrid Leinert-Pankratz on 22. Februar 2011 | No Comments
In der letzten Woche nahmen Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs am Wirtschaftsplanspiel Glasmarkt teil. Sie übernahmen für einen Tag die Rolle von Glasproduzenten, gründeten Glasfirmen und kümmerten sich sowohl um den Einkauf als auch um die Produktion und boten ihre verschiedenen Glasprodukte (Vasen, Scheiben und Flaschen) auf dem Glasmarkt an. Ein Computerprogramm wertete die Einkaufs- und Verkaufsdaten aus. Der Glasproduzent mit dem höchsten Gewinn wurde am Ende des Spiels ausgezeichnet.
Das Bersenbrücker Kreisblatt berichtete in seiner
Ausgabe vom 22. Februar 2011 auf der Seite 16
von diesem Projekt.
Technik für die Musik
Posted in: 10. Jahrgang, Allgemein, Projekte, Wahlpflichtbereich by Holger Isfort on 21. Februar 2011 | No Comments
Aus alt mach neu…..
dachte sich der Wahlpflichtkurs Technik (10. Jahrgang) und zauberte aus den alten Stahlteilen eines ehemaligen Fernseher-Wagens einen den Bedürfnissen der Musiker angepassten E-Piano-Ständer.
Dieser ist nicht nur genau auf das E-Piano der Schule zugeschnitten, sondern ermöglicht sowohl das Spiel im Stehen als auch im Sitzen und ist natürlich rollbar. Eine fest verschraubte Macrolon-Box nimmt das Zubehör des Pianos auf, die aufgeschweißten Arretierungen verhindern ein Verrutschen oder Herunterfallen des doch recht schweren Gerätes beim Schieben. Zu guter Letzt wurde das Ergebnis noch in fröhlichem Schwarz lackiert und stolz dem Fachbereich Musik übergeben.
Da steht dem nächsten Auftritt aus technischer Sicht nichts mehr im Wege!
Nach eingehender Probephase hat sich der Kurs doch einheitlich entschieden, das Spielen besser den Musikern zu überlassen……
Ruhe bitte: Alles auf Anfang!
Entlassungsfeier des zehnten Jahrganges der IGS
Posted in: 10. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Feste und Feiern by Simone Knocke on 21. Juni 2010 | No Comments
Wer möchte nicht manchmal alles wieder auf Anfang setzen? Für die Schüler des zehnten Jahrganges war es zumindest gefühlt soweit. Sie erreichten ein Ziel, an dem sie zehn Schuljahre – sechs davon an der Gesamtschule – arbeiteten. Es gilt, einen Neustart anzugehen, sei es beruflich mit dem Beginn einer Ausbildung oder schulisch mit dem Eintritt in die Oberstufe oder anderen weiterführenden Schulformen. Auch einige Schüler des neunten Jahrganges verabschiedeten sich von ihrer Schule.
Schulleiter Gerald Wieziolkowski gratulierte ihnen allen herzlich zum bestandenen Abschluss. „Sie haben den Ball versenkt“, bemerkte er in Anlehnung an die WM in Südafrika. Bürgermeister Herbert Gans forderte die jungen Leute auf, ihre eigene Persönlichkeit zu bewahren und stets fröhlich, aber auch verbindlich und fleißig durchs Leben zu gehen. Elternvertreterin Maria Kirk erinnerte an das eigentlich überflüssige mulmige Gefühl, als die Schüler vor sechs Jahren nach dem Besuch der Grundschule an der IGS starteten. Sie bedankte sich beim Schulleiter stellvertretend für alle Kollegen und Mitarbeiter für die gute Qualität der Schule und die geleistete Arbeit für Schüler und Eltern. Sympathisch und kompetent sprachen die Schülervertreter Liesa Schwertmann und Maurice Werremeyer. Immer abwechselnd gingen sie auf die vergangenen Jahre ein und bedankten sich ebenfalls.

Wie im richtigen Film: Eine Klappe sorgte für Aufmerksamkeit. Die Schülervetreter Liesa Schwertmann und Maurice Werremeyer nahmen ihren Jahrgangsleiter Thomas Kaes ein letztes Mal in die Mitte (Foto: Simone Knocke).
Die Big Band der IGS unterhielt das Publikum zwischendurch mit bekannten Melodien. Wie in einem echten Filmstudio eröffnete ein Regieassistent jede Rede mit dem Schlag einer Filmklappe. Und so lehnte Thomas Kaes, der Leiter des zehnten Jahrganges, seine Worte ganz an das Filmemachen an. Bei wichtigen Prüfungen etwa spielten sich schon mal mitreißende Actionfilme ab. In den Pausen gab es auch die ein oder andere Liebesszene. Und manche Deutschstunde erschien dem Pädagogen wie ein Club der toten Dichter. Jetzt sei der letzte Drehtag gekommen, die Zeit abgedreht, so Thomas Kaes. Er wünschte seinem Jahrgang für die Zukunft alles Gute. Aus den Händen ihrer Tutoren erhielten die Abgänger ihr Zeugnisse und eine Rose. Die Schüler überreichten ihrerseits Blumen und Geschenke an die Lehrer. Und noch ein paar Zahlen: Von 107 Schülern erreichten 63 den erweiterten Realschulabschluss.
Tag der Weltreligionen
Posted in: 10. Jahrgang, Allgemein, Projekte by Klemens Wolf on 16. Juni 2010 | No Comments
Im Rahmen des Religionsunterrichts des 10. Jahrgangs der Integrierten Gesamtschule Fürstenau wurde auch in diesem Jahr für die SchülerInnen der Kl. 10/5 ein „Tag der Weltreligionen“ in Hamburg durchgeführt.
Zunächst gab es einen Besuch im Tibetisch – Buddhistischen Zentrum mit Kloster, Tempel und Tempelgarten. Im Tempel fand ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Zentrums und anschließender Meditation statt. In diesem Zentrum leben Nonnen und Mönche aus Tibet und Deutschland, auch der Dalai Lama besuchte mehrfach diesen wichtigen Ort.
Im Anschluss gab es in der Imam – Ali – Moschee einen Gedankenaustausch mit dem Imam der Gemeinde über den Islam und die aktuelle Situation der Muslime in Deutschland.
Religionslehrer der IGS organisieren diese Fahrten zu Einrichtungen der Weltreligionen in Hamburg seit 30 Jahren, um den Religionsunterricht zum Thema „Weltreligionen“ anschaulicher zu machen. Um die Fahrt für die SchülerInnen besonders preiswert zu machen, wurden die günstigen Möglichkeiten des Niedersachsentickets genutzt.










