10. Jahrgang

Suche

Kategorien

Diese Website

Winterlager des „Zirkus der Kulturen“ im Sauerland

Posted in: 10. Jahrgang, 5. Jahrgang, 6. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Projekte by Inna Hessel on 17. Februar 2013 | No Comments

Zehn Schüler aus dem fünften und sechsten Jahrgang sowie sechs Jugendgruppenleiter haben vom 25.01. bis zum 01.02.2013 gemeinsam mit Frau Hessel und Herrn Wolf in Mollseifen bei Winterberg (Sauerland) an einem anspruchsvollen und vielfältigen Programm des Vereins für Natursport und Kunst Hase-Ems teilgenommen.
Hier sind zwei Berichte und einige Fotos:

Bericht von Greta Igelmann (Klasse 5.1)

Am ersten Tag, also dem 25. Januar, sind wir von Fürstenau mit dem Bus losgefahren. Die Busfahrt hat drei Stunden gedauert. Als wir da waren, wurden wir als Erstes in unsere Ländergruppen eingeteilt. Dann haben wir uns an die Tische im Aufenthaltsraum gesetzt, weil wir immer mit unserer Ländergruppe gegessen haben. Danach haben wir unsere Betten gemacht. Als wir fertig waren, durften wir in unserem Zimmer spielen. Anschließend haben wir in den Ländergruppen gearbeitet. Ich war in der Ländergruppe Russland. Nach einer Weile haben wir bis zum Abendessen Spiele gespielt. Das fand ich super. Nun haben wir Abendbrot gegessen. Danach mussten wir ins Bett. In den weiteren Tagen hatten wir die Workshops: Fadenspiele, Zirkus, Kunst, Umwelt, Klangschale, Biathlon und die Ländergruppenarbeit. Zirkus, Biathlon und Fadenspiele haben mir besonders gut gefallen. Als wir Zirkus hatten, sind Collien und ich auf den Rollen gelaufen, und eines Abends haben wir das vorgeführt. Im Klangraum durften wir uns entspannen und die Klangschalen-Massage genießen. Bei den Fadenspielen lernten wir immer etwas Neues. Die Prüfung habe ich auch geschafft! Im Umwelt- und Kunstworkshop bastelten wir Vogelhäuser. Bei der Disco tanzten wir richtig ab. Das Winterlager war echt toll! Und wer beim nächsten Mal mitfahren möchte: Das Sommerlager am Alfsee findet im Juni 2013 statt.

Tagesbericht vom 27.01.2013 von Merle Roß (Klasse 5.4)

Ich heiße Merle, ich bin 11 Jahre und komme von der IGS Fürstenau. Meine Ländergruppe ist Mosambik. Ich wurde um 7.30 Uhr von Anna geweckt, ich zog mich an und ging um 8.00 Uhr frühstücken, ich aß Honigsnacks, sie waren sehr lecker. Nach dem Frühstück zogen wir Schneesachen an, denn wir wollten Biathlon fahren lernen. Zuerst fuhren wir zwei Runden, erst hoch und dann ein bißchen den Berg herunter. Es war supertoll. Um 11.00 Uhr gingen wir in den Klangraum, dort legten wir die Klangschalen auf den Rücken, um die Klänge durch die Haut zu spüren. Nachher stellten wir uns in eine sehr große Klangschale und betätigten sie. Es war sehr enspannend. Um 12.30 Uhr gab es Mittagessen, es gab Suppe. Ich fand sie sehr lecker. Von 13.00 bis 14.30 Uhr war Mittagspause, in der Mittagspause redete ich mit meinen Freunden. Um 14.30 Uhr hatte ich Tanzen und Kunst. Beim Tanzen lernten wir einen Tanz. Im Kunstworkshop bastelten wir einen Stern. Um 16.30 Uhr hatten wir Ländergruppenarbeit, dort füllten wir einen Zettel aus über Gewalt. Danach verteilten wir die Rollen für unser Theaterstück über Mosambik, das wir aufführen wollten. Ich spiele darin ein Kind. Um 18.00 Uhr gab es dann Abendbrot. Ich aß ein Brot mit Käse. Um 19.30 Uhr begann das Abendprogramm, wir spielten Krabenkatschen und Reise nach Jerusalem, danach mussten wir auch ins Bett.

Abschlüsse 2012

Posted in: 10. Jahrgang, 13. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Info by Sabine Schmieter on 14. Juli 2012 | No Comments

Am 30. Juni 2012 haben 164 SchülerInnen die Sekundarstufe I der IGS verlassen. Aus dem 9. Jahrgang gehen 22 von 186 SchülerInnen ab, 15 davon mit einem Hauptschulabschluss. Das sind 8% des Jahrgangs. Sieben SchülerInnen haben leider ihren Abschluss nicht erreicht. Das sind 4% des Jahrgangs.
Die insgesamt 142 SchülerInnen des 10. Jahrgangs haben folgende Abschlüsse erreicht: 8 den Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss (6% des gesamten Jahrgangs), 56 den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss (39%), 76 den erweiterten Sekundarabschluss I (54%) und zwei (1%) haben leider ihr Ziel nicht erreicht, ihren Abschluss nach Klasse 9 oder 10 noch zu erweitern. Von den 76 SchülerInnen mit dem erweiterten Sekundarabschluss I haben sich 61 für die gymnasiale Oberstufe der IGS angemeldet.
Sekundarstufe II: 39 Schülerinnen und 29 Schüler haben das Abitur bestanden. Eine Durchschnittsnote von 1,0 bis 1,9 haben 7%, von 2,0 bis 2,9 47% und von 3,0 bis 3,9 46% erreicht. Die mittlere Durchschnittsnote beträgt 2,78.
Den Entlassschülerinnen und -schülern wünschen wir alles Gute für die Zukunft und für ihre weitere schulische oder berufliche Ausbildung oder für ihr Studium viel Erfolg!

Auf zu neuen Zielen

Posted in: 10. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Feste und Feiern, Info, Veranstaltungen by Frank Bührmann-Peters on 13. Juli 2012 | No Comments

Am Samstag Nachmittag, dem 30. Juni 2012, fand im Forum der IGS die Entlassfeier für die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs statt.
„Ihr habt gezeigt, dass man es besser machen kann als die Fußball-Nationalmannschaft“, lobte Schulleiter Gerald Wieziolkowski die Schulabgänger in seiner Begrüßung. Bürgermeister Herbert Gans betonte in seinem Grußwort, mit dem Schulabschluss kündige sich zugleich ein neuer Lebensabschnitt an. Er wünschte den Schülern „Zufriedenheit, Wohlergehen, Glück und Erfolg“. Der Elternratsvorsitzende Thorsten Grützmacher wünschte den Schülern, dass sie ihre Ziele erreichen mögen, und hob hervor, „dass Gemeinschaft und Toleranz an der IGS-Schule hochgehalten“ werden.
Die Schüler selbst hoben „das Miteinander“ in ihrer Abschlussrede hervor, die durch selbst verfasste Gedichte in „Elfchen“-Form aufgelocktert wurde. Jeder von ihnen habe Entwicklungen durchlebt. Die ganze Zeit über habe es einen „großen Zusammenhalt im Jahrgang“ gegeben. Sie seien „ein ganzes Kapitel durch dick und dünn gegangen“, und nun müssten sie Abschied nehmen. Im nächsten Kapitel wollten sie die Zeit effektiv nutzen. Und nun stehe alles auf „Neustart“.
Marianne Wahrheit-Schmidt, Jahrgangsleiterin der 10. Klassen, beglückwünschte die Schüler im Namen aller Lehrer für das Erreichen ihres ersten Zieles. „Das Schulwissen wird immer mehr in den Hintergrund treten“, sagte sie. Dennoch sei dieses Wissen eine gute Basis, auch wenn „das Lernen im Leben nach der Schule“ weitergehe. „Ihr werdet ungewohntes Terrain erforschen. Ihr solltet über den Tellerrand schauen, Bereitschaft zeigen, etwas zu leisten, und hart für eure Ziele arbeiten“, war ihr Rat an die Schüler. Des Weiteren sei es notwendig, Solidarität mit Schwächeren zu zeigen, auch wenn man nichts dafür bekomme.
Zwischendurch zeigten der WPB-Kurs „Darstellendes Spiel“ des 9. Jahrgangs (unter Leitung von Christiane Kovermann) und die Jumpstyle-AG, angeleitet von Christian Marunde, ihr Können.
Der Bericht des Bersenbrücker Kreisblatts mit den Namen der Entlassschülerinnen und -schüler ist im Pressearchiv zu finden.
Stellvertretend für alle Helfer im Vorder- und Hintergrund sei der Licht-und-Ton-AG unter der professionellen Leitung von Holger Isfort gedankt sowie Hans-Georg Bock, der die unten zu sehenden hervorragenden Fotos gemacht hat.

Theaterabend mit bunten Masken, viel Gefühl und Sketchen von Loriot

Posted in: 10. Jahrgang, 7. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Info, Veranstaltungen, Wahlpflichtbereich by Christiane Kovermann on 11. Juli 2012 | No Comments

Am 20.06.2012 fand ein bunter Theaterabend des Wahlpflichtbereichs Darstellendes Spiel des 7., 9. und 10. Jahrgangs statt. Der 7. Jahrgang stellte sich pantomimisch mit einem bunten Maskenspiel und selbst gestalteten Masken dar und regte somit die Fantasie der Zuschauer an. Verschiedene Szenen zum Thema „Freundschaft“ wurden vom 9. Jahrgang vorgestellt, die sie selbst entwickelt und mit viel Gefühl dargestellt haben. Der 10. Jahrgang zeigte humorvolle Sketche von Loriot, die von den Schülern szenisch zum Ausdruck gebracht wurden und dabei zum Schmunzeln anregten.
Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Schülern für ihren Einsatz und wünschen uns noch viele Aufführungen, bei denen die Schüler ihrer Kreativität Ausdruck verleihen können. Danken möchten wir auch Hans-Georg Bock für die schönen Fotos.


Hier können Sie den Artikel des Bersenbrücker Kreisblatts in unserem Pressearchiv lesen.

Brüssel, Bagdad oder Bippen?
Zeitungsvergleich sorgte für Überraschungen

Posted in: 10. Jahrgang, Allgemein, Info, Projekte by Simone Knocke on 4. Juli 2012 | No Comments

Zwei unterschiedliche Zeitungen nahmen sich die Schüler der Klasse 10.3 unter der Leitung ihres Lehrers Manfred Schmidt vor. Das Bersenbrücker Kreisblatt – also die Heimatzeitung – stellten sie der Frankfurter Rundschau gegenüber. Für einen sinnvollen Vergleich wählten sie Presseberichte, die sich mit demselben Thema befassten. Und das bescherte gleich die erste Überraschung. Wider Erwarten beinhalteten die beiden Zeitungen nur wenige Berichte zu gleichen Themen. Für die zweite Überraschung sorgte Jürgen Ackmann. Er ist Redakteur beim Bersenbrücker Kreisblatt, einer Tochter der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Spontan erklärte er sich bereit, die Klasse zu besuchen, um das Zeitungsprojekt zu begleiten. In der Bibliothek der IGS und Samtgemeinde trafen sich Schüler und Journalist.
Zunächst zeigte sich Jürgen Ackmann erfreut darüber, dass sich die jungen Leute kritisch mit Zeitungen auseinandersetzen. Ihn interessierte die Wahrnehmung der Zeitung durch die Schüler. Und er bestätigte ihre Erkenntnis: Tatsächlich berichte die NOZ nur im absolut notwendigen Maße über die aktuellen Themen. Sie wolle aber ganz gezielt Geschichten und Berichte bereitstellen, über die sonst niemand schreibt. Aktuelle Themen fänden heute andere Verbreitungswege. Damit entgehe die NOZ der Gleichförmigkeit, setze einen regionalen Akzent und erschließe sich damit die Leser der Region und darüber hinaus. Überhaupt beeinflusse das Internet die Medienwelt massiv. „Früher hatte die Zeitung, die Macht zu publizieren. Heute ist diese Medienmacht der Zeitungen gebrochen. Jeder kann publizieren“, berichtete der Redakteur. Gleichwohl sei die NOZ eine der meist zitierten Zeitungen in der Bundesrepublik. Das Internet stelle inzwischen ein wichtiges Werkzeug für die NOZ dar. Sie nutze Facebook und Twitter als Plattform für die brandaktuellen Nachrichten. Die Zeitung diene für Hintergrundberichte und Geschichten, die sich aus den großen Themen heraus auf die Region bezögen. Das ePaper biete einen wichtigen Service: Menschen in aller Welt, die ihre Wurzeln in der Region oder ein anderes Interesse an Lokalinformationen haben, nutzten die elektronische Zeitung via Internet, um Nachricht aus dem Einzugsgebiet der NOZ zu erhalten.
Mit großem Interesse verfolgten die Schüler die Berichte des Journalisten aus dem Alltag der Zeitungsmacher. Zeitung bedeute eine Sieben-Tage-Woche. Jeder Arbeitstag habe tatsächlich 24 Stunden. Im Druckhaus in Osnabrück entstünden die Presseberichte für den Mantelteil der Zeitung, der um die Lokalteile herum liegt. In einem großen Büro an einem sogenannten Newsdesk entschieden die Journalisten, was gedruckt wird, welchen zeitlichen Rahmen es erhält und wie es gewichtet wird. Auch die optische Darstellung und die Auswahl der Fotos fänden dort statt. Die Zeitung gehört zum NOZ-Medienhaus und ist ein Familienunternehmen. Neben der Presse gehören ein Fernsehsender, verschiedene Internetauftritte und das Nachrichtenlaufband am Flughafen Münster-Osnabrück dazu. Auch auf die Macht der Medien ging Jürgen Ackmann in Bezug auf den Rücktritt des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff ein. Er beschrieb die Gratwanderung, die Journalisten mitunter beschreiten, und sprach von Verantwortung.

Tanzen vor dem Brandenburger Tor

Posted in: 10. Jahrgang, 8. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Arbeitsgemeinschaften, Info, Veranstaltungen by Simone Knocke on 5. Juni 2012 | No Comments

Auf dem Erfolgskurs tanzt die von Christian Marunde trainierte Jumpstyle-AG. Das bescherte den aktiven Sportlern ein besonderes Erlebnis. Sie folgten der Einladung der Niedersächsischen Landesregierung nach Berlin. Im Haus der Landesvertretung von Schleswig-Holstein und Niedersachsen präsentierten sie Jumpstyle. Die Tänzer treten in der Regel in Gruppen auf und zeigen nach elektronischer Musik sehr rhythmische Sprungformationen. Damit waren sie Teil eines Rahmenprogramms anlässlich eines Empfanges für Teilnehmer aus beiden Bundesländern, die sich im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ für die Finalwettkämpfe qualifiziert hatten. Per Videobewerbung hatten sich die Fürstenauer die Einladung erkämpft und rissen das überwiegend jugendliche Publikum in der Landesvertretung mit ihrer temperamentvollen Show mit. Gleichwohl gab es auch ein Besichtigungsprogramm in Deutschlands Metropole. Noch einmal zogen die Jumpstyler viele Zuschauer in ihren Bann, als sie vor dem Brandenburger Tor tanzten.

    

IGS-Jumpstyler fahren nach Berlin

Posted in: 10. Jahrgang, 8. Jahrgang, 9. Jahrgang, Allgemein, Arbeitsgemeinschaften, Info by Silke Dettmer on 29. April 2012 | No Comments

Eine besondere Ehre wird am 8. und 9. Mai den Mitgliedern der AG „Jumpstyle“ zuteil. 10 Jumpstyler des 8. bis 10. Jahrgangs fahren mit ihrem Trainer Christian Marunde und Lehrer Jürgen Puttnins nach Berlin und zeigen ihr Können in der Niedersächsischen Landesvertretung im Zuge des Programms „Jugend trainiert für Olympia“. Zudem erwartet die Tänzer ein Rahmenprogramm mit Stadtführung und ein Besuch des Bundestages. Die AG „Jumpstyle“ existiert seit letztem Sommer an der IGS.

Mit Fingerspitzengefühl und Courage

Posted in: 10. Jahrgang, Allgemein, Berufsorientierung by Simone Knocke on 25. Januar 2012 | No Comments

    
„Wie im richtigen Leben“: Diesen Ausspruch benutzte Josef Kämpker, Betriebsratvorsitzender der Firma Meurer, einige Male während seines Besuches in der Klasse 10.3 der IGS. Und wie ist es im richtigen Leben? Immer, wenn viele Menschen zusammenkommen wie zum Beispiel in einer großen Firma oder einer Schule, gibt es unterschiedliche Meinungen und Interessen. Es kann zu Konflikten kommen. Josef Kämpker vertritt die Interessen der Arbeitnehmer gegenüber der Betriebsleitung des Unternehmens Meurer, ein Betrieb, der Verpackungsmaschinen herstellt und weltweit vertreibt. Im Falle einer Auseinandersetzung vermittelt er zwischen den Kontrahenten. Schon während seiner Lehrzeit engagierte sich der Mann aus Langen im Emsland. Er setzte Arbeitsschutzbestimmungen für jugendliche Arbeitnehmer in seinem Lehrbetrieb durch. Damit war der Grundstein für seine Arbeit als Betriebsrat gelegt. Seit 20 Jahren hat er den Vorsitz für den Betriebsrat der Firma Meurer inne. Ein Team von rund 10 Kollegen unterstützt ihn. Und wie sieht sein Alltag aus? Zunächst einmal geht er wie jeder andere Arbeitnehmer seiner Arbeit nach. Dann gibt es die formalen Aufgaben wie die Organisation der alljährlichen Betriebsversammlung. Eine wichtige Aufgabe ist die Vermittlung in Konfliktfällen. Josef Kämpker begleitet Kollegen, die in schwierige Situationen geraten sind. Wie wird der Betriebsurlaub terminiert? Wie werden die Arbeitszeiten festgelegt? Diese und ähnliche Fragen verhandelt er mit der Chefetage. Er nimmt das Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer wahr. „Dabei geht es nicht darum, ein dicke Lippe zu riskieren.“, formuliert Josef Kämpker drastisch. Schließlich liegt es auch nicht im Interesse der Arbeitnehmer, den Betrieb zu ruinieren. Das Gleichgewicht muss stimmen. Anfänglich kommen die Fragen der Schüler eher zögernd. Doch dann überwinden sie ihre Zurückhaltung gegenüber dem ungewöhnlichen Mann aus einer noch unbekannten Welt, der Arbeitswelt. „Und warum nehmen Sie all das auf sich?“, lautet die wohl wichtigste Frage. „Karriere fördernd ist es nicht unbedingt und schlaflose Nächte gab es auch schon“, bemerkt Josef Kämpker. Er möchte für ein gutes Klima sorgen und die Arbeiterschaft damit motivieren. Und er möchte am Morgen mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen können. Er meint: „Die Arbeit im Betriebsrat lohnt sich.“

Der erste von vier Auftritten beim
Weihnachts-Musical im Fürstenauer Schloss

Posted in: 10. Jahrgang, Arbeitsgemeinschaften, Veranstaltungen by . on 12. Januar 2012 | No Comments

Laura Heckmanns, Saskia Lenk, Annika Peschke, Michaela Sündram und Annette Zilke
 
Als wir von der Chor- und Musical-AG am 09.12.2011 um 14.00 Uhr im Sitzungssaal ankamen, waren wir alle schon sehr nervös. Die Mitglieder des 10. Jahrgangs schminkten die jüngeren Mitglieder für den Auftritt. Wir versuchten uns gegenseitig zu beruhigen und uns Mut zuzusprechen. Die Schauspieler zogen sich um und gingen dann auf den Weihnachtsmarkt, um noch letzte Werbung zu machen. Währenddessen kamen schon die ersten Gäste in den Sitzungssaal, um sich unser Musical anzusehen. Und dann ging es auch schon los. Trotz einiger Schwierigkeiten und technischer Probleme gab es für uns großen Applaus. Am Ende des Tages freuten wir uns schon auf die nächsten Auftritte.
 
  

Abschlussreise der IGS Fürstenau nach Berlin hinterließ tiefe Eindrücke bei Schülern und Lehrern

Posted in: 10. Jahrgang, Allgemein, Klassenfahrten by Klemens Wolf on 24. November 2011 | No Comments

Die Klassen 10.3 und 10.4 der Integrierten Gesamtschule Fürstenau erlebten mit ihren Klassenlehrern Birthe Schwarz, Manfred Schmidt, Marianne Wahrheit-Schmidt und Klemens Wolf auf ihrer Schulfahrt nach Berlin erlebnisreiche Tage.
Sofort nach der Ankunft im Hostel wurden die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen im Rahmen eines „Berlin-Spiels“ mit Fotoapparaten losgeschickt, um an bestimmten Plätzen in Berlin Gruppenfotos zu machen. So konnten sie sich sehr schnell mit der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel vertraut machen.
Die Klassen waren auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dorothea Steiner (Die Grünen) und Christiane Ratjen-Dammerau (FDP) zu Gast im Deutschen Bundestag mit Informationen über die Arbeit des Parlaments im Plenarsaal und einem Gespräch mit den persönlichen ReferentInnen der beiden Abgeordneten. Eine Einladung zum Mittagessen im Paul-Löbe-Haus und ein Besuch der Dachterrasse schlossen sich an.
Weitere Programmpunkte waren das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, eine Führung an der neuen Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße, das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“, eine Schifffahrt durch das Zentrum Berlins, das Brandenburger Tor mit seinen zahlreichen Attraktionen, eine Führung durch Kreuzberg und kurze Vorträge der Schüler zu bestimmten Sehenswürdigkeiten.
Auch an den Abenden gab es ein abwechslungsreiches Programm wie das Improvisationstheater „Pater noster“, die spezielle Schülerdiskothek „D-light“, der Potsdamer Platz sowie die Lightshow Unter den Linden.

  

Besonders hautnah erlebten Schüler und Lehrer der IGS die DDR-Vergangenheit beim Besuch der Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen. Hier soll deshalb ein Schwerpunkt dieses Zeitungsartikels liegen. Die beiden Schülerinnen Annika Peschke und Leah Schmidt schildern ihre Eindrücke nach dem Besuch des ehemaligen Gefängnisses der Staatssicherheit:
„Das Gefängnis stand lange unbemerkt in Berlin. Es war in keinem Stadtplan verzeichnet. Die Führung in drei Gruppen begann im alten Gebäudetrakt des Gefängnisses. Gleich zu Anfang wurde uns klar, dass dort schreckliche Lebensbedingungen herrschten. Die Zellen waren klein und stickig. Es gab nicht in allen Räumen Fenster und für die Gefangenen zu wenig zu essen. Die Gefangenen durften nur einmal in der Woche duschen. Als Bett dienten einfache harte Holzpritschen und als Toilette musste ein einfacher Eimer herhalten, der einmal am Tag geleert wurde. Oft mussten sich mehrere Gefangene einen Eimer teilen. Dieser alte Teil des Gefängnisses wurde ‚U-Boot’ genannt, da man dort keinerlei Kontakt zur Außenwelt und somit z. B. kein Zeitgefühl hatte. Der neuere Gebäudeteil machte zwar einen etwas besseren äußeren Eindruck aber auch hier stand Folter auf der Tagesordnung. Ging es der Staatssicherheit doch darum, Informationen über angeblich staatsfeindliche Umtriebe zu erhalten. Fast alle Gefangenen waren zu Einzelhaft verurteilt, und das in zahlreichen Fällen mehrere Jahre lang. Niemand dufte mit ihnen reden. Bei den Verhören wurde keine körperliche Gewalt, sondern psychologische Folter angewendet. Die Stasi-Mitarbeiter wurden dazu speziell geschult. Etliche Opfer wurden so ‚reif’ für die Psychiatrie. Wir Schülerinnen und Schüler waren tief getroffen. Als unser Führer Karl-Heinz Richter erzählte, dass er selbst dort inhaftiert war, flossen auch Tränen. Abschließend ermunterte er uns, stolz darauf zu sein, in einer Demokratie aufzuwachsen. Eine Demokratie sei nicht selbstverständlich und man müsse sich für diese einsetzen.“
Hier noch weitere Eindrücke über den Besuch im Stasigefängnis Hohenschönhausen von den beiden Schülerinnen Naira und Saira Dudueva: „Das Stasigefängnis hat mir sehr gefallen. Am Anfang wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und jeder bekam einen Gruppenführer. Wir hatten das Glück, dass wir einen Führer hatten, der schon selbst in dem Gefängnis inhaftiert war. Er hat uns herumgeführt und erklärt, was in den jeweiligen Räumen passiert ist. Am Ende hat er uns erzählt, was er alles miterleben musste. Das war sehr emotional. Die Führung hat unserer Gruppe sehr gefallen, da wir einen interessanten und guten Führer hatten.“
„Mich persönlich hat diese Führung sehr interessiert, unser Führer Karl–Heinz Richter hat uns dabei alles gut erzählt und erklärt, da er dieses als Häftling selbst erlebt hatte. Es war für mich sehr berührend und traurig. Ich möchte jedem empfehlen, diese Führung zu machen.“